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Stoffmengenkonzentration Rechner

Berechnen Sie die Stoffmengenkonzentration einer Lösung aus Stoffmenge und Endvolumen. Mit der molaren Masse zeigt der Rechner zusätzlich die entsprechende Massenkonzentration.

mol
l
Beispiel Natriumchlorid NaCl: etwa 58,44 g/mol
g/mol

Bitte eigene Werte eintragen. Das Ergebnis erscheint erst nach dem Klick auf „Jetzt berechnen“.

Transparenter Rechenweg

Was dieser Rechner leistet

Eingaben

Stoffmenge n, Endvolumen der Lösung, Molare Masse M

Ergebnis

Molare Konzentration und Massenkonzentration einer Lösung berechnen.

Berechnungsgrundlage

Der Rechenweg ist im Abschnitt „Stoffmengenkonzentration berechnen“ vollständig beschrieben.

Nicht enthalten

Keine Messunsicherheit, Fertigungstoleranzen, Normprüfung, Sicherheitsbeiwerte oder fachliche Freigabe.

So ist die Berechnung einzuordnen

BerechnungsartFormelbasierte Berechnung
Seitenstand5. August 2026
DatenschutzEingaben bleiben im Browser
Rechenweg offengelegt

So rechnen wir

Ein vollständig durchgerechnetes Beispiel. Jeder Zwischenwert stammt aus derselben Funktion, die oben auch Ihr Ergebnis berechnet.

1. Eingangsgrößen

Stoffmenge n0.1 mol
Endvolumen der Lösung0.5 l
Molare Masse M58.44 g/mol

2. Zwischenschritte

1Millimol pro Liter200 mmol/l
2Massenkonzentration11,688 g/l
3Benötigte Stoffmasse5,844 g
4Formelc = n ÷ V
Ergebnis dieses Beispiels0,2 mol/l

Das Volumen ist das Endvolumen der fertigen Lösung, nicht automatisch das vorher abgemessene Lösungsmittelvolumen.

Interaktiv

Wie sich das Ergebnis verändert

Der Verlauf wird live mit dem Rechner dieser Seite berechnet. Ändern Sie oben einen Wert – Kurve und Tabelle folgen sofort.

Eingaben, Einheiten und Datenbasis

Diese Tabelle zeigt, welche Angaben der Rechner verarbeitet, welches Format erwartet wird und welche Grenzen für die Eingabe gelten.

EingabeFormatBereichBedeutung
Stoffmenge nZahlenwert in mol1e-12 bis 1000000000 molFließt als eigener Wert in die auf dieser Seite beschriebene Berechnung ein.
Endvolumen der LösungZahlenwert in l1e-12 bis 1000000000 lFließt als eigener Wert in die auf dieser Seite beschriebene Berechnung ein.
Molare Masse MZahlenwert in g/mol1e-12 bis 1000000000 g/molBeispiel Natriumchlorid NaCl: etwa 58,44 g/mol

Weiterführende Grundlage: BIPM – Internationales Einheitensystem (SI). Werte, die von Vertrag, Ort, Tarif oder Messung abhängen, tragen Sie selbst ein.

Stoffmengenkonzentration berechnen

Die Stoffmengenkonzentration c ist die Stoffmenge n eines gelösten Stoffs geteilt durch das Volumen V der fertigen Lösung. Wird n in Mol und V in Litern eingesetzt, entsteht mol/l. Die Bezeichnung M für „molar“ wird im Labor häufig verwendet; 0,2 mol/l entsprechen einer 0,2-molaren Lösung.

c = n ÷ V

Endvolumen statt Lösungsmittelvolumen

Wer einen Feststoff in 500 ml Wasser löst, erhält nicht zwingend exakt 500 ml Lösung. Für eine maßgenaue Herstellung wird der Stoff gelöst und anschließend im Messkolben bis zur Marke auf das gewünschte Endvolumen aufgefüllt. Genau dieses Endvolumen gehört in den Rechner.

Von mol/l zu g/l

Die Massenkonzentration ergibt sich aus Stoffmengenkonzentration × molarer Masse. Eine 0,2-molare NaCl-Lösung mit M = 58,44 g/mol enthält rechnerisch 11,688 g NaCl pro Liter. Für 0,5 Liter werden 5,844 g benötigt. Reinheit, Hydratstufe und tatsächliche Summenformel müssen dabei korrekt berücksichtigt werden.

Sicher arbeiten und sinnvoll runden

Der Rechner ist eine Rechenhilfe, keine Laboranweisung. Bei Säuren, Laugen oder anderen Gefahrstoffen gelten Sicherheitsdatenblatt, vorgeschriebene Reihenfolge, persönliche Schutzausrüstung und betriebliche Vorgaben. Runden Sie die Einwaage passend zur Genauigkeit von Waage, Volumenmessgerät und Ausgangsstoff. Sehr viele angezeigte Stellen bedeuten nicht automatisch eine entsprechend genaue Lösung.

Verdünnungen aus einer Stammlösung

Wenn keine feste Substanz eingewogen wird, sondern eine Stammlösung verdünnt werden soll, bleibt die Stoffmenge des gelösten Stoffs bei idealer Überführung erhalten. Daraus folgt c₁ × V₁ = c₂ × V₂. Für 100 ml einer 0,1-molaren Lösung aus einer 1,0-molaren Stammlösung werden rechnerisch 10 ml Stammlösung entnommen und anschließend auf 100 ml Endvolumen aufgefüllt.

Die Volumina werden dabei nicht als bloße Wassermengen addiert. Entscheidend ist das endgültige Volumen im Messgefäß. Beachten Sie Temperatur, Geräteklasse und vorgeschriebene Mischreihenfolge.

Molarität und andere Konzentrationsangaben

mol/l beschreibt die Stoffmengenkonzentration. g/l ist eine Massenkonzentration, Massenprozent ein Massenanteil und Volumenprozent ein Volumenanteil. Diese Angaben lassen sich nicht ohne zusätzliche Stoffdaten beliebig ineinander umrechnen. Für Massenprozent werden Gesamtmasse und Stoffmasse benötigt; für den Wechsel zwischen Masse und Volumen zusätzlich die Dichte.

Vollständiges Rechenbeispiel für Stoffmengenkonzentration-Rechner

Ein belastbares Ergebnis zum Stoffmengenkonzentration-Rechner beginnt mit nachvollziehbaren Eingaben. Für dieses Beispiel zum Stoffmengenkonzentration-Rechner gelten die voreingestellten Werte und dieselbe Rechenfunktion wie im Formular.

EingabeBeispielwertRolle in der Berechnung
Stoffmenge n0,1 molBeim Stoffmengenkonzentration-Rechner wird „Stoffmenge n“ als eigenständiger Zahlenwert verarbeitet. Zulässig sind 1e-12 bis 1000000000 mol.
Endvolumen der Lösung0,5 lBeim Stoffmengenkonzentration-Rechner wird „Endvolumen der Lösung“ als eigenständiger Zahlenwert verarbeitet. Zulässig sind 1e-12 bis 1000000000 l.
Molare Masse M58,44 g/molBeispiel Natriumchlorid NaCl: etwa 58,44 g/mol

Mit diesen Angaben lautet die Hauptausgabe 0,2 mol/l. Für den Stoffmengenkonzentration-Rechner gilt in diesem Musterlauf: Das Volumen ist das Endvolumen der fertigen Lösung, nicht automatisch das vorher abgemessene Lösungsmittelvolumen.

  • Millimol pro Liter: 200 mmol/l
  • Massenkonzentration: 11,688 g/l
  • Benötigte Stoffmasse: 5,844 g
  • Formel: c = n ÷ V

Vergleichslauf: „Stoffmenge n“ verändern

Beim Vergleich zum Stoffmengenkonzentration-Rechner bleibt jede Eingabe unverändert; nur Stoffmenge n wird angepasst. Am Stoffmengenkonzentration-Rechner wird dadurch sichtbar, ob dieser Wert die Hauptausgabe, einen Schwellenwert oder nur eine Zusatzangabe verändert.

RechenlaufStoffmenge nAusgabe
Ausgangswert0,1 mol0,2 mol/l
Vergleichswert0,12 mol0,24 mol/l

Beim Stoffmengenkonzentration-Rechner entsteht der gezeigte Unterschied ausschließlich durch die geänderte Eingabe. Für eigene Varianten des Stoffmengenkonzentration-Rechner sollten Sie ebenfalls nur einen Wert je Rechenlauf ändern.

Stoffmengenkonzentration-Rechner: Plausibilität in vier Schritten

Der Stoffmengenkonzentration-Rechner kann nur die Angaben verarbeiten, die tatsächlich eingetragen wurden. Vor einer Entscheidung sind deshalb vier Kontrollen sinnvoll:

  • Beim Stoffmengenkonzentration-Rechner: Alle Größen vor der Eingabe auf die angezeigten Einheiten umrechnen.
  • Beim Stoffmengenkonzentration-Rechner: Messauflösung, Bauteiltoleranzen und Rundung getrennt vom Formelwert betrachten.
  • Beim Stoffmengenkonzentration-Rechner: Zwischenergebnisse nicht unnötig runden; erst die Endausgabe passend kürzen.
  • Beim Stoffmengenkonzentration-Rechner: Für Konstruktion und Sicherheit die einschlägigen Normen und Sicherheitsbeiwerte ergänzen.

Der erste Kurztest für Stoffmengenkonzentration-Rechner ist die Größenordnung: Passt die Ausgabe zu den eingegebenen Mengen, Zeiten oder Beträgen? Danach folgen Einheit und Zeitraum. Beim Stoffmengenkonzentration-Rechner ist erst der dritte Schritt ein weiteres Szenario oder der Abgleich mit einer externen Unterlage. Eine auffällige Abweichung im Stoffmengenkonzentration-Rechner verlangt eine Kontrolle der Eingaben und Annahmen; sie beweist für sich allein keinen Formel- oder Programmfehler.

Referenzdaten für den Stoffmengenkonzentration-Rechner

Die Referenztabelle des Stoffmengenkonzentration-Rechner bildet das veröffentlichte Formular vollständig ab. Sie zeigt keine erfundenen Durchschnittswerte: Der Beispielwert stammt aus der Voreinstellung, der zulässige Bereich aus der Felddefinition und die Bedeutung aus dem Rechenweg dieser Seite.

EingabeBeispielwertZulässige WerteWirkung im Stoffmengenkonzentration-Rechner
Stoffmenge n0,1 mol0 mol bis 1.000.000.000 molStoffmenge n geht als gemessene oder geplante technische Größe in die Formel ein.
Endvolumen der Lösung0,5 l0 l bis 1.000.000.000 lEndvolumen der Lösung liefert ein geometrisches Maß; die angegebene Einheit muss zu den übrigen Maßen passen.
Molare Masse M58,44 g/mol0 g/mol bis 1.000.000.000 g/molBeispiel Natriumchlorid NaCl: etwa 58,44 g/mol

Für den Stoffmengenkonzentration-Rechner sollten Messwert, Datenblattwert und Einheit aus demselben Betriebszustand stammen. Millimeter, Meter, Newton und Kilonewton müssen vor dem Einsetzen eindeutig zugeordnet sein.

Prüfbare Szenarien zum Stoffmengenkonzentration-Rechner

Die folgende Tabelle wurde mit derselben Funktion erzeugt, die nach dem Klick auf „Jetzt berechnen“ läuft. Beim Stoffmengenkonzentration-Rechner wird für einen Vergleich immer nur die genannte Angabe geändert. So lässt sich erkennen, ob die Ausgabe proportional, stufenweise oder durch eine Mindest- beziehungsweise Höchstgrenze reagiert.

SzenarioVeränderte AngabeBerechnete Ausgabe
VoreinstellungFormularwerte wie beim ersten Öffnen0,2 mol/l
Niedrigerer VergleichStoffmenge n: 0,075 mol0,15 mol/l
Höherer VergleichStoffmenge n: 0,125 mol0,25 mol/l

Der Basislauf des Stoffmengenkonzentration-Rechner ergibt 0,2 mol/l. Das Volumen ist das Endvolumen der fertigen Lösung, nicht automatisch das vorher abgemessene Lösungsmittelvolumen. Für den eigenen Kontrolllauf eignet sich besonders „Stoffmenge n“: Ändern Sie nur dieses Feld und vergleichen Sie anschließend den vollständigen Ergebnisblock.

Grenzen, Quellen und Datenstand beim Stoffmengenkonzentration-Rechner

Der Stoffmengenkonzentration-Rechner verarbeitet nur die oben genannten Eingaben. Nicht automatisch enthalten: Messunsicherheit, Sicherheitsbeiwerte, Normvorgaben und fachliche Freigaben bleiben eigenständige Prüfungen.

Die Links sind nach ihrer Rolle gekennzeichnet. „Rechtsgrundlage“ oder „Berechnungsregel“ bezeichnet eine konkrete Vorgabe; „Einordnung“ ist eine weiterführende Fachstelle und kein Beleg dafür, dass jeder dort veröffentlichte Wert Teil der Formel des Stoffmengenkonzentration-Rechner ist.

Prüfreihenfolge: Zuerst Eingaben und Einheiten des Stoffmengenkonzentration-Rechner kontrollieren, danach den Rechenweg mit einem Szenario testen und erst anschließend Datenblatt, Messprotokoll oder technische Zeichnung oder eine zuständige Fachstelle heranziehen. Bei rechtlichen, medizinischen, steuerlichen oder statischen Entscheidungen reicht eine Online-Berechnung allein nicht aus.

Das Ergebnis dient der Orientierung. Bei gesetzlichen, finanziellen, medizinischen oder baulichen Entscheidungen sind der Einzelfall und die zuständige Fachstelle maßgeblich.

Häufige Fragen

Was bedeutet 1 mol/l?

Ein Liter der fertigen Lösung enthält eine Stoffmenge von einem Mol des bezeichneten Stoffs.

Wie rechne ich mmol/l in mol/l um?

Teilen Sie durch 1.000. 250 mmol/l entsprechen 0,25 mol/l.

Wie erhalte ich Gramm pro Liter?

Multiplizieren Sie mol/l mit der molaren Masse in g/mol.

Ist das Volumen das Wasser vor dem Lösen?

Nein. Maßgeblich ist das Endvolumen der vollständigen Lösung.

Welche Angaben brauche ich für Stoffmengenkonzentration-Rechner?

Bereiten Sie Stoffmenge n, Endvolumen der Lösung und Molare Masse M vor. Verwenden Sie möglichst Werte aus Messung, Vertrag, Abrechnung oder einer anderen passenden Originalunterlage. Die Einheiten stehen direkt am jeweiligen Eingabefeld.

Wie kontrolliere ich ein Ergebnis beim Stoffmengenkonzentration-Rechner?

Rechnen Sie zuerst den vollständigen Ausgangsfall und notieren Sie die Ausgabe. Ändern Sie danach nur eine Eingabe und vergleichen Sie erneut. Der dokumentierte Beispielslauf auf dieser Seite ergibt 0,2 mol/l und dient als technischer Funktionstest, nicht als Vorgabe für Ihren persönlichen Fall.

Welche Eingabe lässt sich für einen Szenariovergleich ändern?

Auf dieser Seite eignet sich beispielsweise Stoffmenge n. Der veröffentlichte Vergleich verändert nur diesen Wert von 0,1 mol auf 0,12 mol. So bleibt erkennbar, wodurch sich die Ausgabe verändert.

Welche Grenzen hat der Stoffmengenkonzentration-Rechner?

Der Rechner verarbeitet ausschließlich die sichtbaren Eingaben. Messunsicherheit, Sicherheitsbeiwerte, Normvorgaben und fachliche Freigaben bleiben eigenständige Prüfungen. Prüfen Sie das Ergebnis deshalb mit den auf dieser Seite genannten Unterlagen und Fachstellen.