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Proteinbedarf Rechner

Berechnen Sie Ihren täglichen Proteinbedarf – abgestimmt auf Ihr Ziel und Ihre Aktivität.

kg

Bitte eigene Werte eintragen. Das Ergebnis erscheint erst nach dem Klick auf „Jetzt berechnen“.

Transparenter Rechenweg

Was dieser Rechner leistet

Eingaben

Körpergewicht, Ziel

Ergebnis

Empfohlene tägliche Eiweißmenge

Berechnungsgrundlage

Empfehlungen der DGE (0,8 g je Kilogramm Körpergewicht) mit Zuschlägen für Sport, Abnehmphase und höheres Lebensalter

Nicht enthalten

Ein Richtwert für gesunde Erwachsene. Bei eingeschränkter Nierenfunktion kann eine hohe Eiweißzufuhr schaden – dort gilt ausschließlich die ärztliche Vorgabe. Nicht berücksichtigt: biologische Wertigkeit der Quellen und Verteilung über den Tag. In Schwangerschaft, Stillzeit und bei Erkrankungen gelten eigene Empfehlungen

So ist die Berechnung einzuordnen

BerechnungsartFormelbasierte Berechnung
Seitenstand5. August 2026
DatenschutzEingaben bleiben im Browser
Rechenweg offengelegt

So rechnen wir

Ein vollständig durchgerechnetes Beispiel. Jeder Zwischenwert stammt aus derselben Funktion, die oben auch Ihr Ergebnis berechnet.

1. Eingangsgrößen

Körpergewicht75 kg
ZielAktiv / Fitness allgemein

2. Zwischenschritte

1Pro Mahlzeit (bei 4)23 g
2Faktor1,2 g/kg
Ergebnis dieses Beispiels90 g

1,2 g je kg Körpergewicht. Ideal verteilt auf 3–5 Mahlzeiten mit je ca. 23 g Protein.

Interaktiv

Wie sich das Ergebnis verändert

Der Verlauf wird live mit dem Rechner dieser Seite berechnet. Ändern Sie oben einen Wert – Kurve und Tabelle folgen sofort.

Eingaben, Einheiten und Datenbasis

Diese Tabelle zeigt, welche Angaben der Rechner verarbeitet, welches Format erwartet wird und welche Grenzen für die Eingabe gelten.

EingabeFormatBereichBedeutung
KörpergewichtZahlenwert in kg35 bis 200 kgFließt als eigener Wert in die auf dieser Seite beschriebene Berechnung ein.
ZielGrundversorgung (wenig aktiv) · Aktiv / Fitness allgemein · Muskelaufbau (Krafttraining) · Diät (Muskelschutz beim Abnehmen)AuswahllisteLegt die passende Rechenvariante fest.

Weiterführende Grundlage: Robert Koch-Institut – Gesundheit A–Z. Werte, die von Vertrag, Ort, Tarif oder Messung abhängen, tragen Sie selbst ein.

Wie viel Protein wofür?

Zielg Protein / kg Körpergewichtbei 75 kg
DGE-Minimum (Erhalt, inaktiv)0,8 g60 g
aktiv / Freizeitsport1,2–1,4 g~95 g
Muskelaufbau1,6–2,0 g~135 g
Diät (Kaloriendefizit)1,8–2,2 g~150 g
Ältere (ab ~65, gegen Muskelabbau)1,0–1,2 g~80 g

Im Kaloriendefizit schützt hohe Proteinzufuhr die Muskulatur und sättigt am stärksten von allen Makronährstoffen.

Wo stecken 30 g Protein drin?

  • 150 g Hähnchenbrust oder 140 g Rinderhack (mager)
  • 150 g Lachs oder 130 g Thunfisch
  • 250 g Magerquark oder 300 g Skyr
  • 5 Eier (Größe M)
  • 120 g rote Linsen (trocken) oder 300 g Tofu
  • 1 Scoop Whey (25–27 g) + Glas Milch

Pflanzliche Quellen klug kombinieren (Hülsenfrüchte + Getreide) verbessert die biologische Wertigkeit.

Verteilung und Timing

Der Körper verwertet Protein am besten in Portionen von 25–40 g alle 3–5 Stunden. Wichtiger als das perfekte Timing nach dem Training ist die Tagesgesamtmenge. Das hartnäckige Gerücht, viel Protein schade gesunden Nieren, ist durch Studien widerlegt – bis 2,2 g/kg gelten für Gesunde als unbedenklich. Ausreichend trinken unterstützt die Verstoffwechselung.

Die offiziellen Referenzwerte (DGE)

GruppeDGE-Referenzwert
Erwachsene 19–65 Jahre0,8 g je kg Körpergewicht
ab 65 Jahre1,0 g je kg (Schätzwert)
Schwangere (2./3. Trimester)0,9/1,0 g je kg
Stillende1,2 g je kg

Wichtig zur Einordnung: Die DGE-Werte sind Mindestwerte zur Bedarfsdeckung, keine Optimalwerte für Sportler oder Diäten. Die internationale Sporternährungs-Fachgesellschaft (ISSN) empfiehlt für Trainierende 1,4–2,0 g/kg – für Muskelaufbau und Muskelschutz im Kaloriendefizit gut belegt.

Warum Protein beim Abnehmen doppelt hilft

Protein hat den höchsten thermischen Effekt aller Makronährstoffe: 20–30 % seiner Kalorien verbrennt der Körper allein für die Verdauung (Kohlenhydrate 5–10 %, Fett 0–3 %) – 100 kcal aus Quark „kosten“ netto nur ~75 kcal. Zusätzlich sättigt Eiweiß am stärksten und schützt im Kaloriendefizit die Muskulatur. Ältere profitieren besonders: Ab ~50 baut der Körper ohne Gegenmaßnahmen 1–2 % Muskelmasse pro Jahr ab (Sarkopenie) – ausreichend Protein plus Krafttraining ist die wirksamste Bremse.

Vollständiges Rechenbeispiel für Proteinbedarf-Rechner

Der Musterlauf zum Proteinbedarf-Rechner ist nicht frei geschätzt. Beim Seitenaufbau des Proteinbedarf-Rechner wird er mit der echten Berechnungslogik erzeugt; Eingaben und Ausgabe lassen sich direkt gegenüberstellen.

EingabeBeispielwertRolle in der Berechnung
Körpergewicht75 kgBeim Proteinbedarf-Rechner wird „Körpergewicht“ als eigenständiger Zahlenwert verarbeitet. Zulässig sind 35 bis 200 kg.
ZielAktiv / Fitness allgemeinDamit wird die passende Rechenvariante gewählt: Grundversorgung (wenig aktiv), Aktiv / Fitness allgemein, Muskelaufbau (Krafttraining), Diät (Muskelschutz beim Abnehmen).

Mit diesen Angaben lautet die Hauptausgabe 90 g. Für den Proteinbedarf-Rechner gilt in diesem Musterlauf: 1,2 g je kg Körpergewicht. Beim Proteinbedarf-Rechner gilt außerdem: Ideal verteilt auf 3–5 Mahlzeiten mit je ca. Beim Proteinbedarf-Rechner gilt außerdem: 23 g Protein.

  • Pro Mahlzeit (bei 4): 23 g
  • Faktor: 1,2 g/kg

Was passiert, wenn sich „Körpergewicht“ ändert?

Beim Vergleich zum Proteinbedarf-Rechner bleibt jede Eingabe unverändert; nur Körpergewicht wird angepasst. Am Proteinbedarf-Rechner wird dadurch sichtbar, ob dieser Wert die Hauptausgabe, einen Schwellenwert oder nur eine Zusatzangabe verändert.

RechenlaufKörpergewichtAusgabe
Ausgangswert75 kg90 g
Vergleichswert90 kg108 g

Beim Proteinbedarf-Rechner entsteht der gezeigte Unterschied ausschließlich durch die geänderte Eingabe. Für eigene Varianten des Proteinbedarf-Rechner sollten Sie ebenfalls nur einen Wert je Rechenlauf ändern.

Proteinbedarf-Rechner: Plausibilität in vier Schritten

Der Proteinbedarf-Rechner kann nur die Angaben verarbeiten, die tatsächlich eingetragen wurden. Vor einer Entscheidung sind deshalb vier Kontrollen sinnvoll:

  • Beim Proteinbedarf-Rechner: Alter, Geschlecht und gewählte Referenzgruppe genau kontrollieren, sofern sie abgefragt werden.
  • Beim Proteinbedarf-Rechner: Grenzwerte dienen der Einordnung und ersetzen keine Untersuchung oder Diagnose.
  • Beim Proteinbedarf-Rechner: Bei Beschwerden, auffälligen Werten oder Medikamenten fachlichen Rat einholen.
  • Beim Proteinbedarf-Rechner: Körperwerte möglichst aktuell und unter vergleichbaren Bedingungen messen.

Der erste Kurztest für Proteinbedarf-Rechner ist die Größenordnung: Passt die Ausgabe zu den eingegebenen Mengen, Zeiten oder Beträgen? Danach folgen Einheit und Zeitraum. Beim Proteinbedarf-Rechner ist erst der dritte Schritt ein weiteres Szenario oder der Abgleich mit einer externen Unterlage. Eine auffällige Abweichung im Proteinbedarf-Rechner verlangt eine Kontrolle der Eingaben und Annahmen; sie beweist für sich allein keinen Formel- oder Programmfehler.

Referenzdaten für den Proteinbedarf-Rechner

Die Referenztabelle des Proteinbedarf-Rechner bildet das veröffentlichte Formular vollständig ab. Sie zeigt keine erfundenen Durchschnittswerte: Der Beispielwert stammt aus der Voreinstellung, der zulässige Bereich aus der Felddefinition und die Bedeutung aus dem Rechenweg dieser Seite.

EingabeBeispielwertZulässige WerteWirkung im Proteinbedarf-Rechner
Körpergewicht75 kg35 kg bis 200 kgKörpergewicht ist ein Körper- oder Aktivitätswert für die rechnerische Orientierung; daraus folgt allein keine Diagnose.
ZielAktiv / Fitness allgemeinGrundversorgung (wenig aktiv) · Aktiv / Fitness allgemein · Muskelaufbau (Krafttraining) · Diät (Muskelschutz beim Abnehmen)Ziel wählt beim Proteinbedarf-Rechner eine der ausdrücklich hinterlegten Rechenvarianten.

Für den Proteinbedarf-Rechner sollten Körper- und Aktivitätswerte aktuell und unter vergleichbaren Bedingungen erfasst sein. Einzelmessungen sind nicht mit langfristigen Mittelwerten gleichzusetzen.

Prüfbare Szenarien zum Proteinbedarf-Rechner

Die folgende Tabelle wurde mit derselben Funktion erzeugt, die nach dem Klick auf „Jetzt berechnen“ läuft. Beim Proteinbedarf-Rechner wird für einen Vergleich immer nur die genannte Angabe geändert. So lässt sich erkennen, ob die Ausgabe proportional, stufenweise oder durch eine Mindest- beziehungsweise Höchstgrenze reagiert.

SzenarioVeränderte AngabeBerechnete Ausgabe
VoreinstellungFormularwerte wie beim ersten Öffnen90 g
Niedrigerer VergleichKörpergewicht: 56 kg67 g
Höherer VergleichKörpergewicht: 94 kg113 g

Der Basislauf des Proteinbedarf-Rechner ergibt 90 g. 1,2 g je kg Körpergewicht. Ideal verteilt auf 3–5 Mahlzeiten mit je ca. 23 g Protein. Für den eigenen Kontrolllauf eignet sich besonders „Körpergewicht“: Ändern Sie nur dieses Feld und vergleichen Sie anschließend den vollständigen Ergebnisblock.

Grenzen, Quellen und Datenstand beim Proteinbedarf-Rechner

Der Proteinbedarf-Rechner verarbeitet nur die oben genannten Eingaben. Nicht automatisch enthalten: Ein Richtwert für gesunde Erwachsene. Bei eingeschränkter Nierenfunktion kann eine hohe Eiweißzufuhr schaden – dort gilt ausschließlich die ärztliche Vorgabe. Nicht berücksichtigt: biologische Wertigkeit der Quellen und Verteilung über den Tag. In Schwangerschaft, Stillzeit und bei Erkrankungen gelten eigene Empfehlungen

Die Links sind nach ihrer Rolle gekennzeichnet. „Rechtsgrundlage“ oder „Berechnungsregel“ bezeichnet eine konkrete Vorgabe; „Einordnung“ ist eine weiterführende Fachstelle und kein Beleg dafür, dass jeder dort veröffentlichte Wert Teil der Formel des Proteinbedarf-Rechner ist.

Prüfreihenfolge: Zuerst Eingaben und Einheiten des Proteinbedarf-Rechner kontrollieren, danach den Rechenweg mit einem Szenario testen und erst anschließend Messprotokoll oder fachliche medizinische Einordnung oder eine zuständige Fachstelle heranziehen. Bei rechtlichen, medizinischen, steuerlichen oder statischen Entscheidungen reicht eine Online-Berechnung allein nicht aus.

Richtwerte für gesunde Erwachsene. Bei Nierenerkrankungen ärztlich abklären.

Häufige Fragen

Wie viel Protein brauche ich für Muskelaufbau?

1,6–2,0 g pro kg Körpergewicht täglich – bei 75 kg also 120–150 g.

Reichen 0,8 g/kg wirklich?

Als Minimum zur Mangelvermeidung ja – für Sportler, Abnehmende und Ältere sind höhere Mengen klar vorteilhaft.

Ist zu viel Eiweiß schädlich?

Für gesunde Nieren nein – Mengen bis ~2,2 g/kg sind gut untersucht und unbedenklich.

Brauche ich Proteinpulver?

Nein – es ist nur eine bequeme Ergänzung, wenn die Menge über normales Essen schwer erreichbar ist.

Was empfiehlt die DGE offiziell?

0,8 g je kg Körpergewicht für Erwachsene, 1,0 g ab 65 Jahren – das ist die Untergrenze zur Bedarfsdeckung, nicht das Optimum für Sportler.

Warum verbrennt Protein-Verdauung Kalorien?

Der thermische Effekt von Eiweiß liegt bei 20–30 % – der Körper verbraucht fast ein Viertel der Proteinkalorien für dessen Verarbeitung.

Brauchen Ältere wirklich mehr Eiweiß?

Ja – ab 65 empfiehlt die DGE 1,0 g/kg, Fachgesellschaften für Sarkopenie-Prävention teils 1,2 g/kg plus Krafttraining.

Kann der Körper nur 30 g Protein pro Mahlzeit verwerten?

Das ist ein Mythos – größere Mengen werden ebenfalls genutzt, nur langsamer. Für den Muskelaufbau sind 3–5 Portionen à 25–40 g über den Tag dennoch praktisch sinnvoll.

Welche Angaben brauche ich für Proteinbedarf-Rechner?

Bereiten Sie Körpergewicht und Ziel vor. Verwenden Sie möglichst Werte aus Messung, Vertrag, Abrechnung oder einer anderen passenden Originalunterlage. Die Einheiten stehen direkt am jeweiligen Eingabefeld.

Wie kontrolliere ich ein Ergebnis beim Proteinbedarf-Rechner?

Rechnen Sie zuerst den vollständigen Ausgangsfall und notieren Sie die Ausgabe. Ändern Sie danach nur eine Eingabe und vergleichen Sie erneut. Der dokumentierte Beispielslauf auf dieser Seite ergibt 90 g und dient als technischer Funktionstest, nicht als Vorgabe für Ihren persönlichen Fall.

Welche Eingabe lässt sich für einen Szenariovergleich ändern?

Auf dieser Seite eignet sich beispielsweise Körpergewicht. Der veröffentlichte Vergleich verändert nur diesen Wert von 75 kg auf 90 kg. So bleibt erkennbar, wodurch sich die Ausgabe verändert.

Welche Grenzen hat der Proteinbedarf-Rechner?

Der Rechner verarbeitet ausschließlich die sichtbaren Eingaben. Ein Richtwert für gesunde Erwachsene. Bei eingeschränkter Nierenfunktion kann eine hohe Eiweißzufuhr schaden – dort gilt ausschließlich die ärztliche Vorgabe. Nicht berücksichtigt: biologische Wertigkeit der Quellen und Verteilung über den Tag. In Schwangerschaft, Stillzeit und bei Erkrankungen gelten eigene Empfehlungen Prüfen Sie das Ergebnis deshalb mit den auf dieser Seite genannten Unterlagen und Fachstellen.