Rechner für Deutschland
StartTechnik, Physik & Chemie › Schotter Rechner
Technik, Physik & Chemie

Schotter Rechner

Berechnen Sie die benötigte Menge an Schotter, Kies oder Splitt – nach Fläche und Schichtdicke, in Kubikmetern und Tonnen.

m
m
cm

Bitte eigene Werte eintragen. Das Ergebnis erscheint erst nach dem Klick auf „Jetzt berechnen“.

Transparenter Rechenweg

Was dieser Rechner leistet

Eingaben

Länge, Breite, Schichtdicke, Material

Ergebnis

Benötigte Menge an Schotter in m³ und Tonnen berechnen.

Berechnungsgrundlage

Der Rechenweg ist im Abschnitt „Wie viel Schotter brauche ich?“ vollständig beschrieben.

Nicht enthalten

Keine Messunsicherheit, Fertigungstoleranzen, Normprüfung, Sicherheitsbeiwerte oder fachliche Freigabe.

So ist die Berechnung einzuordnen

BerechnungsartFormelbasierte Berechnung
Seitenstand5. August 2026
DatenschutzEingaben bleiben im Browser
Rechenweg offengelegt

So rechnen wir

Ein vollständig durchgerechnetes Beispiel. Jeder Zwischenwert stammt aus derselben Funktion, die oben auch Ihr Ergebnis berechnet.

1. Eingangsgrößen

Länge5 m
Breite3 m
Schichtdicke10 cm
MaterialSchotter 0/32

2. Zwischenschritte

1Gewicht (ca.)2.7 t
2Fläche15 m²
Ergebnis dieses Beispiels1.5 m³

Volumen und Gewicht für die angegebene Fläche und Schichtdicke. Planen Sie für die Verdichtung ca. 10–20 % Mehrmenge ein.

Interaktiv

Wie sich das Ergebnis verändert

Der Verlauf wird live mit dem Rechner dieser Seite berechnet. Ändern Sie oben einen Wert – Kurve und Tabelle folgen sofort.

Eingaben, Einheiten und Datenbasis

Diese Tabelle zeigt, welche Angaben der Rechner verarbeitet, welches Format erwartet wird und welche Grenzen für die Eingabe gelten.

EingabeFormatBereichBedeutung
LängeZahlenwert in m0.1 bis 1000 mFließt als eigener Wert in die auf dieser Seite beschriebene Berechnung ein.
BreiteZahlenwert in m0.1 bis 1000 mFließt als eigener Wert in die auf dieser Seite beschriebene Berechnung ein.
SchichtdickeZahlenwert in cm1 bis 100 cmFließt als eigener Wert in die auf dieser Seite beschriebene Berechnung ein.
MaterialSchotter 0/32 · Kies · Splitt · SandAuswahllisteLegt die passende Rechenvariante fest.

Weiterführende Grundlage: BIPM – Internationales Einheitensystem (SI). Werte, die von Vertrag, Ort, Tarif oder Messung abhängen, tragen Sie selbst ein.

Wie viel Schotter brauche ich?

Die Menge ergibt sich aus Länge × Breite × Schichtdicke. Für eine Fläche von 15 m² mit 10 cm Schotter benötigen Sie rund 1,5 m³. Da Schotter beim Verdichten an Volumen verliert, sollten Sie etwa 10–20 % Mehrmenge einplanen.

Zum Bestellen rechnet der Handel oft in Tonnen. Schotter wiegt je nach Körnung rund 1,5–1,8 t pro m³. Der Rechner gibt deshalb beide Werte aus.

Welche Schichtdicke ist sinnvoll?

  • Gehwege: 10–15 cm Tragschicht.
  • PKW-Einfahrt: 20–30 cm, gut verdichtet.
  • Fundamente: nach statischer Vorgabe, oft 30–40 cm.

Schüttdichte und Schichtaufbau richtig kalkulieren

MaterialDichte (t/m³)typische Schichtstärke
Schotter 32/56 (Tragschicht)1,5–1,715–25 cm (Einfahrt)
Mineralbeton/Recycling 0/321,7–1,915–20 cm
Splitt 2/5 (Pflasterbett)1,4–1,63–5 cm
Kies 16/321,6–1,85–10 cm (Wege)
Zierkies/-splitt1,5–1,74–6 cm

Rechnung: Fläche × Schichtdicke × Dichte = Tonnen. Für eine 40-m²-Einfahrt mit 20 cm Tragschicht: 40 × 0,2 × 1,6 ≈ 13 Tonnen. Plus 10–15 % Verdichtungszuschlag – gerüttelter Schotter „schrumpft“.

Preise und Lieferung

  • Ab Kieswerk: Schotter/Recycling 8–20 €/t, Splitt 15–30 €/t, Zierkies 60–150 €/t.
  • Lieferung: 60–150 € je Fuhre (Kipper bis ~15 t) – Abholung mit Anhänger (bis 750 kg ≈ 0,4 m³) lohnt nur für Kleinmengen.
  • Big Bags (~1 t) kosten 30–60 % mehr pro Tonne, sparen aber das Abladen auf die Straße.
  • Für tragfähige Einfahrten gilt der Aufbau: Erdplanum → Geovlies → 15–25 cm Schotter-Tragschicht (verdichtet in Lagen à 10 cm) → 3–5 cm Splittbett → Pflaster.

Körnungen entschlüsselt: 0/32, 2/5 & Co.

Die Zahlen bezeichnen Klein- und Größtkorn in Millimetern: 0/32 enthält alles von Mehlkorn (0) bis 32-mm-Stein – der Feinanteil verzahnt sich beim Verdichten zur tragfähigen Schicht (deshalb heißt es „Mineralbeton“). 2/5-Splitt hat kein Feinkorn und bleibt wasserdurchlässig – ideal als Pflasterbett. 16/32 ohne Feinanteil ist Drainage-Material. Goldene Regel: Tragschichten mit 0/X, Bettungen und Drainagen ohne Null. Wer Splitt als Tragschicht nimmt, wundert sich über wandernde Pflastersteine.

Vollständiges Rechenbeispiel für Schotter-Rechner

Für die Einordnung des Schotter-Rechner hilft ein vollständiger Probelauf mehr als eine isolierte Formel. Die Tabelle zum Schotter-Rechner zeigt jeden verwendeten Beispielwert und die daraus berechnete Ausgabe.

EingabeBeispielwertRolle in der Berechnung
Länge5 mBeim Schotter-Rechner wird „Länge“ als eigenständiger Zahlenwert verarbeitet. Zulässig sind 0.1 bis 1000 m.
Breite3 mBeim Schotter-Rechner wird „Breite“ als eigenständiger Zahlenwert verarbeitet. Zulässig sind 0.1 bis 1000 m.
Schichtdicke10 cmBeim Schotter-Rechner wird „Schichtdicke“ als eigenständiger Zahlenwert verarbeitet. Zulässig sind 1 bis 100 cm.
MaterialSchotter 0/32Damit wird die passende Rechenvariante gewählt: Schotter 0/32, Kies, Splitt, Sand.

Mit diesen Angaben lautet die Hauptausgabe 1.5 m³. Für den Schotter-Rechner gilt in diesem Musterlauf: Volumen und Gewicht für die angegebene Fläche und Schichtdicke. Beim Schotter-Rechner gilt außerdem: Planen Sie für die Verdichtung ca. Beim Schotter-Rechner gilt außerdem: 10–20 % Mehrmenge ein.

  • Gewicht (ca.): 2.7 t
  • Fläche: 15 m²

Schotter-Rechner: Wie stark wirkt „Länge“?

Beim Vergleich zum Schotter-Rechner bleibt jede Eingabe unverändert; nur Länge wird angepasst. Am Schotter-Rechner wird dadurch sichtbar, ob dieser Wert die Hauptausgabe, einen Schwellenwert oder nur eine Zusatzangabe verändert.

RechenlaufLängeAusgabe
Ausgangswert5 m1.5 m³
Vergleichswert6 m1.8 m³

Beim Schotter-Rechner entsteht der gezeigte Unterschied ausschließlich durch die geänderte Eingabe. Für eigene Varianten des Schotter-Rechner sollten Sie ebenfalls nur einen Wert je Rechenlauf ändern.

Bevor Sie mit dem Ergebnis des Schotter-Rechner weiterarbeiten

Der Schotter-Rechner kann nur die Angaben verarbeiten, die tatsächlich eingetragen wurden. Vor einer Entscheidung sind deshalb vier Kontrollen sinnvoll:

  • Beim Schotter-Rechner: Zwischenergebnisse nicht unnötig runden; erst die Endausgabe passend kürzen.
  • Beim Schotter-Rechner: Für Konstruktion und Sicherheit die einschlägigen Normen und Sicherheitsbeiwerte ergänzen.
  • Beim Schotter-Rechner: Alle Größen vor der Eingabe auf die angezeigten Einheiten umrechnen.
  • Beim Schotter-Rechner: Messauflösung, Bauteiltoleranzen und Rundung getrennt vom Formelwert betrachten.

Der erste Kurztest für Schotter-Rechner ist die Größenordnung: Passt die Ausgabe zu den eingegebenen Mengen, Zeiten oder Beträgen? Danach folgen Einheit und Zeitraum. Beim Schotter-Rechner ist erst der dritte Schritt ein weiteres Szenario oder der Abgleich mit einer externen Unterlage. Eine auffällige Abweichung im Schotter-Rechner verlangt eine Kontrolle der Eingaben und Annahmen; sie beweist für sich allein keinen Formel- oder Programmfehler.

Referenzdaten für den Schotter-Rechner

Die Referenztabelle des Schotter-Rechner bildet das veröffentlichte Formular vollständig ab. Sie zeigt keine erfundenen Durchschnittswerte: Der Beispielwert stammt aus der Voreinstellung, der zulässige Bereich aus der Felddefinition und die Bedeutung aus dem Rechenweg dieser Seite.

EingabeBeispielwertZulässige WerteWirkung im Schotter-Rechner
Länge5 m0,1 m bis 1.000 mLänge liefert ein geometrisches Maß; die angegebene Einheit muss zu den übrigen Maßen passen.
Breite3 m0,1 m bis 1.000 mBreite liefert ein geometrisches Maß; die angegebene Einheit muss zu den übrigen Maßen passen.
Schichtdicke10 cm1 cm bis 100 cmSchichtdicke wird beim Schotter-Rechner als eigenständiger Eingabewert verarbeitet.
MaterialSchotter 0/32Schotter 0/32 · Kies · Splitt · SandMaterial wählt beim Schotter-Rechner eine der ausdrücklich hinterlegten Rechenvarianten.

Für den Schotter-Rechner sollten Messwert, Datenblattwert und Einheit aus demselben Betriebszustand stammen. Millimeter, Meter, Newton und Kilonewton müssen vor dem Einsetzen eindeutig zugeordnet sein.

Prüfbare Szenarien zum Schotter-Rechner

Die folgende Tabelle wurde mit derselben Funktion erzeugt, die nach dem Klick auf „Jetzt berechnen“ läuft. Beim Schotter-Rechner wird für einen Vergleich immer nur die genannte Angabe geändert. So lässt sich erkennen, ob die Ausgabe proportional, stufenweise oder durch eine Mindest- beziehungsweise Höchstgrenze reagiert.

SzenarioVeränderte AngabeBerechnete Ausgabe
VoreinstellungFormularwerte wie beim ersten Öffnen1.5 m³
Niedrigerer VergleichLänge: 3,75 m1.13 m³
Höherer VergleichLänge: 6,25 m1.88 m³

Der Basislauf des Schotter-Rechner ergibt 1.5 m³. Volumen und Gewicht für die angegebene Fläche und Schichtdicke. Planen Sie für die Verdichtung ca. 10–20 % Mehrmenge ein. Für den eigenen Kontrolllauf eignet sich besonders „Länge“: Ändern Sie nur dieses Feld und vergleichen Sie anschließend den vollständigen Ergebnisblock.

Grenzen, Quellen und Datenstand beim Schotter-Rechner

Der Schotter-Rechner verarbeitet nur die oben genannten Eingaben. Nicht automatisch enthalten: Messunsicherheit, Sicherheitsbeiwerte, Normvorgaben und fachliche Freigaben bleiben eigenständige Prüfungen.

Die Links sind nach ihrer Rolle gekennzeichnet. „Rechtsgrundlage“ oder „Berechnungsregel“ bezeichnet eine konkrete Vorgabe; „Einordnung“ ist eine weiterführende Fachstelle und kein Beleg dafür, dass jeder dort veröffentlichte Wert Teil der Formel des Schotter-Rechner ist.

Prüfreihenfolge: Zuerst Eingaben und Einheiten des Schotter-Rechner kontrollieren, danach den Rechenweg mit einem Szenario testen und erst anschließend Datenblatt, Messprotokoll oder technische Zeichnung oder eine zuständige Fachstelle heranziehen. Bei rechtlichen, medizinischen, steuerlichen oder statischen Entscheidungen reicht eine Online-Berechnung allein nicht aus.

Das Ergebnis dient der Orientierung. Bei gesetzlichen, finanziellen, medizinischen oder baulichen Entscheidungen sind der Einzelfall und die zuständige Fachstelle maßgeblich.

Häufige Fragen

Wie viel wiegt ein m³ Schotter?

Je nach Körnung etwa 1,5 bis 1,8 Tonnen pro Kubikmeter.

Wie viel Verschnitt sollte ich einplanen?

Für Verdichtung und Unebenheiten rund 10–20 % zusätzlich.

Schotter oder Splitt?

Schotter dient als tragfähige Unterschicht, Splitt als feine Ausgleichs- und Verlegeschicht z. B. unter Pflaster.

Wie viele Tonnen Schotter pro m³?

1,5–1,8 t je nach Körnung – verdichtet eher am oberen Ende. Faustwert für Bestellungen: 1,6 t/m³.

Wie dick muss die Tragschicht unter der Einfahrt sein?

Für Pkw 15–25 cm verdichteter Schotter (0/32 oder 32/56); bei bindigem Boden eher mehr plus Geovlies.

Was kostet eine Fuhre Schotter?

10–15 t Schüttgut ab Werk 100–250 € plus 60–150 € Anlieferung – regionale Kieswerke sind meist deutlich günstiger als Baumärkte.

Was bedeutet Körnung 0/32?

Gemisch von 0 bis 32 mm Korngröße – der Feinanteil macht es verdichtbar zur Tragschicht (Mineralbeton).

Welcher Unterschied zwischen Splitt und Schotter?

Splitt ist gebrochenes Korn 1–32 mm ohne Feinanteil (Bettung, Drainage), Schotter gebrochen 32–63 mm bzw. als 0/X-Gemisch die Tragschicht.

Welche Angaben brauche ich für Schotter-Rechner?

Bereiten Sie Länge, Breite, Schichtdicke und Material vor. Verwenden Sie möglichst Werte aus Messung, Vertrag, Abrechnung oder einer anderen passenden Originalunterlage. Die Einheiten stehen direkt am jeweiligen Eingabefeld.

Wie kontrolliere ich ein Ergebnis beim Schotter-Rechner?

Rechnen Sie zuerst den vollständigen Ausgangsfall und notieren Sie die Ausgabe. Ändern Sie danach nur eine Eingabe und vergleichen Sie erneut. Der dokumentierte Beispielslauf auf dieser Seite ergibt 1.5 m³ und dient als technischer Funktionstest, nicht als Vorgabe für Ihren persönlichen Fall.

Welche Eingabe lässt sich für einen Szenariovergleich ändern?

Auf dieser Seite eignet sich beispielsweise Länge. Der veröffentlichte Vergleich verändert nur diesen Wert von 5 m auf 6 m. So bleibt erkennbar, wodurch sich die Ausgabe verändert.

Welche Grenzen hat der Schotter-Rechner?

Der Rechner verarbeitet ausschließlich die sichtbaren Eingaben. Messunsicherheit, Sicherheitsbeiwerte, Normvorgaben und fachliche Freigaben bleiben eigenständige Prüfungen. Prüfen Sie das Ergebnis deshalb mit den auf dieser Seite genannten Unterlagen und Fachstellen.