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Stromkosten Rechner

Berechnen Sie Ihre jährlichen Stromkosten – aus Verbrauch, Arbeitspreis und monatlichem Grundpreis.

kWh
ct/kWh
€/Monat

Bitte eigene Werte eintragen. Das Ergebnis erscheint erst nach dem Klick auf „Jetzt berechnen“.

Transparenter Rechenweg

Was dieser Rechner leistet

Eingaben

Jahresverbrauch, Arbeitspreis, Grundpreis

Ergebnis

Jährliche und monatliche Stromkosten

Berechnungsgrundlage

Jahresverbrauch × Arbeitspreis zuzüglich Grundpreis

Nicht enthalten

Kein Neukundenbonus und keine befristete Preisgarantie, keine Preisstaffeln, kein dynamischer Börsentarif und keine Einspeisevergütung einer eigenen PV-Anlage. Netzentgelte und Umlagen sind im Arbeitspreis unterstellt, nicht getrennt ausgewiesen

So ist die Berechnung einzuordnen

BerechnungsartFormelbasierte Berechnung
Seitenstand5. August 2026
DatenschutzEingaben bleiben im Browser
Rechenweg offengelegt

So rechnen wir

Ein vollständig durchgerechnetes Beispiel. Jeder Zwischenwert stammt aus derselben Funktion, die oben auch Ihr Ergebnis berechnet.

1. Eingangsgrößen

Jahresverbrauch2500 kWh
Arbeitspreis35 ct/kWh
Grundpreis12 €/Monat

2. Zwischenschritte

1Pro Monat84.91666666666667
2Arbeitspreis-Anteil875
3Grundpreis-Anteil144
Ergebnis dieses Beispiels1019 €

Jährliche Stromkosten aus Verbrauch (Arbeitspreis) und monatlichem Grundpreis.

Interaktiv

Wie sich das Ergebnis verändert

Der Verlauf wird live mit dem Rechner dieser Seite berechnet. Ändern Sie oben einen Wert – Kurve und Tabelle folgen sofort.

Strompreis für Haushalte im Zeitverlauf

Nach dem Energiekrisen-Hoch 2023 sind die Preise für Neukunden wieder gefallen – Bestandskunden zahlen oft mehr. 2010–2025: +67 %

Datentabelle anzeigen
JahrWert
201023,7 ct/kWh
201528,7 ct/kWh
201829,5 ct/kWh
202031,8 ct/kWh
202132,2 ct/kWh
202237,1 ct/kWh
202345,7 ct/kWh
202441,6 ct/kWh
202539,5 ct/kWh

Quelle: BDEW-Strompreisanalyse (Jahresdurchschnitt, 3.500 kWh)

Eingaben, Einheiten und Datenbasis

Diese Tabelle zeigt, welche Angaben der Rechner verarbeitet, welches Format erwartet wird und welche Grenzen für die Eingabe gelten.

EingabeFormatBereichBedeutung
JahresverbrauchZahlenwert in kWh0 bis 100000 kWhFließt als eigener Wert in die auf dieser Seite beschriebene Berechnung ein.
ArbeitspreisZahlenwert in ct/kWh0 bis 100 ct/kWhFließt als eigener Wert in die auf dieser Seite beschriebene Berechnung ein.
GrundpreisZahlenwert in €/Monat0 bis 200 €/MonatFließt als eigener Wert in die auf dieser Seite beschriebene Berechnung ein.

Weiterführende Grundlage: Bundesnetzagentur – Energie. Werte, die von Vertrag, Ort, Tarif oder Messung abhängen, tragen Sie selbst ein.

Stromkosten verstehen

Die Stromrechnung besteht aus dem Arbeitspreis (Cent je verbrauchter kWh) und dem festen Grundpreis pro Monat. Ein durchschnittlicher Verbrauch liegt bei rund 1.500 kWh (1 Person) bis 4.000 kWh (4 Personen) im Jahr. Sparsame Geräte, LED und das Vermeiden von Standby senken den Verbrauch spürbar.

Durchschnittlicher Stromverbrauch nach Haushaltsgröße

HaushaltWohnungEinfamilienhausmit el. Warmwasser (+)
1 Person1.500 kWh2.300 kWh+600 kWh
2 Personen2.500 kWh3.000 kWh+1.000 kWh
3 Personen3.000 kWh3.500 kWh+1.300 kWh
4 Personen3.500 kWh4.000 kWh+1.600 kWh

Quelle: Stromspiegel für Deutschland. Wer deutlich darüber liegt, hat meist einen der drei üblichen Verdächtigen: alte Kühl-/Gefriergeräte, elektrische Warmwasserbereitung oder heimliche Dauerläufer (alte Heizungspumpe, Standby).

Woraus sich der Strompreis zusammensetzt

Vom Arbeitspreis (2025/26 ~35–40 ct/kWh Bestandskunden, ~27–32 ct Neukunden) entfallen nur etwa 40 % auf Beschaffung und Vertrieb. Der Rest: ~25 % Netzentgelte, ~20 % Steuern (Strom-, Mehrwertsteuer), ~15 % Umlagen und Konzessionsabgabe. Dazu kommt der Grundpreis (60–180 €/Jahr). Deshalb schwanken die Preise regional: Die Netzentgelte unterscheiden sich zwischen Bundesländern um bis zu 8 ct/kWh.

Sparpotenzial: Anbieterwechsel und Verbrauch

  • Anbieterwechsel: Von der Grundversorgung (oft 43–48 ct) in einen Neukundentarif (28–32 ct) spart ein 3.500-kWh-Haushalt 400–600 €/Jahr – der Wechsel dauert online 10 Minuten, die Versorgung ist gesetzlich lückenlos garantiert.
  • Bonusfallen meiden: Tarife mit hohem Neukundenbonus jährlich neu vergleichen – nach dem ersten Jahr wird es sonst teuer.
  • Dynamische Tarife (Börsenpreis) lohnen mit E-Auto oder Wärmepumpe und verschiebbarem Verbrauch.
  • Verbrauch senken: LED statt Halogen (−90 %), Kühlgeräte-Tausch nach 12+ Jahren, Standby-Leisten – zusammen oft 300–500 kWh/Jahr.

Die Strompreis-Bestandteile 2026 im Detail

BestandteilAnteil ca.
Beschaffung & Vertrieb~40 %
Netzentgelte~25 %
Mehrwertsteuer (19 %)~16 %
Stromsteuer~5 %
Umlagen & Konzessionsabgabe~14 %

Über die Hälfte des Preises sind Steuern, Abgaben und Netzkosten – deshalb schwankt der Preis regional (Netzentgelte!) und sinkt nicht 1:1 mit der Börse. Die EEG-Umlage ist seit Juli 2022 abgeschafft und wird aus dem Bundeshaushalt finanziert.

Dynamische Tarife: Strom zum Börsenpreis

Seit 2025 muss jeder Versorger dynamische Tarife anbieten (§ 41a EnWG): Der Arbeitspreis folgt stündlich der Strombörse. Mit Smart Meter und verschiebbaren Lasten (E-Auto, Wärmepumpe, Speicher) sind Ersparnisse von 15–30 % realistisch – nachts und bei Solarüberschuss kostet die kWh teils unter 20 ct, in Spitzenstunden auch mal 50+. Ohne steuerbare Verbraucher lohnt der Wechsel dagegen selten; dann bleibt der klassische Festpreis-Neukundentarif die sichere Wahl.

Vollständiges Rechenbeispiel für Stromkosten-Rechner

Der Musterlauf zum Stromkosten-Rechner ist nicht frei geschätzt. Beim Seitenaufbau des Stromkosten-Rechner wird er mit der echten Berechnungslogik erzeugt; Eingaben und Ausgabe lassen sich direkt gegenüberstellen.

EingabeBeispielwertRolle in der Berechnung
Jahresverbrauch2.500 kWhBeim Stromkosten-Rechner wird „Jahresverbrauch“ als eigenständiger Zahlenwert verarbeitet. Zulässig sind 0 bis 100000 kWh.
Arbeitspreis35 ct/kWhBeim Stromkosten-Rechner wird „Arbeitspreis“ als eigenständiger Zahlenwert verarbeitet. Zulässig sind 0 bis 100 ct/kWh.
Grundpreis12 €/MonatBeim Stromkosten-Rechner wird „Grundpreis“ als eigenständiger Zahlenwert verarbeitet. Zulässig sind 0 bis 200 €/Monat.

Mit diesen Angaben lautet die Hauptausgabe 1.019 €. Für den Stromkosten-Rechner gilt in diesem Musterlauf: Jährliche Stromkosten aus Verbrauch (Arbeitspreis) und monatlichem Grundpreis.

  • Pro Monat: 84,9167
  • Arbeitspreis-Anteil: 875
  • Grundpreis-Anteil: 144

Was passiert, wenn sich „Jahresverbrauch“ ändert?

Beim Vergleich zum Stromkosten-Rechner bleibt jede Eingabe unverändert; nur Jahresverbrauch wird angepasst. Am Stromkosten-Rechner wird dadurch sichtbar, ob dieser Wert die Hauptausgabe, einen Schwellenwert oder nur eine Zusatzangabe verändert.

RechenlaufJahresverbrauchAusgabe
Ausgangswert2.500 kWh1.019 €
Vergleichswert3.000 kWh1.194 €

Beim Stromkosten-Rechner entsteht der gezeigte Unterschied ausschließlich durch die geänderte Eingabe. Für eigene Varianten des Stromkosten-Rechner sollten Sie ebenfalls nur einen Wert je Rechenlauf ändern.

Vier Kontrollen für das Ergebnis des Stromkosten-Rechner

Der Stromkosten-Rechner kann nur die Angaben verarbeiten, die tatsächlich eingetragen wurden. Vor einer Entscheidung sind deshalb vier Kontrollen sinnvoll:

  • Beim Stromkosten-Rechner: Witterung und Nutzungsverhalten erklären häufig Abweichungen zwischen zwei Jahren.
  • Beim Stromkosten-Rechner: Zählerstand, Abrechnungszeitraum und Tarifbestandteile aus derselben Abrechnung verwenden.
  • Beim Stromkosten-Rechner: Leistung in kW nicht mit Energie in kWh verwechseln.
  • Beim Stromkosten-Rechner: Grundpreis, Arbeitspreis, Wirkungsgrad und Anlagenverluste getrennt erfassen.

Der erste Kurztest für Stromkosten-Rechner ist die Größenordnung: Passt die Ausgabe zu den eingegebenen Mengen, Zeiten oder Beträgen? Danach folgen Einheit und Zeitraum. Beim Stromkosten-Rechner ist erst der dritte Schritt ein weiteres Szenario oder der Abgleich mit einer externen Unterlage. Eine auffällige Abweichung im Stromkosten-Rechner verlangt eine Kontrolle der Eingaben und Annahmen; sie beweist für sich allein keinen Formel- oder Programmfehler.

Referenzdaten für den Stromkosten-Rechner

Die Referenztabelle des Stromkosten-Rechner bildet das veröffentlichte Formular vollständig ab. Sie zeigt keine erfundenen Durchschnittswerte: Der Beispielwert stammt aus der Voreinstellung, der zulässige Bereich aus der Felddefinition und die Bedeutung aus dem Rechenweg dieser Seite.

EingabeBeispielwertZulässige WerteWirkung im Stromkosten-Rechner
Jahresverbrauch2.500 kWh0 kWh bis 100.000 kWhJahresverbrauch bestimmt beim Stromkosten-Rechner den Zeitraum oder den zeitlichen Bezug.
Arbeitspreis35 ct/kWh0 ct/kWh bis 100 ct/kWhArbeitspreis setzt beim Stromkosten-Rechner die finanzielle Bezugsgröße.
Grundpreis12 €/Monat0 €/Monat bis 200 €/MonatGrundpreis setzt beim Stromkosten-Rechner die finanzielle Bezugsgröße.

Für den Stromkosten-Rechner müssen Zählerstand, Tarif und Zeitraum dieselbe Abrechnung betreffen. Leistung in Kilowatt ist nicht mit Energie in Kilowattstunden gleichzusetzen.

Prüfbare Szenarien zum Stromkosten-Rechner

Die folgende Tabelle wurde mit derselben Funktion erzeugt, die nach dem Klick auf „Jetzt berechnen“ läuft. Beim Stromkosten-Rechner wird für einen Vergleich immer nur die genannte Angabe geändert. So lässt sich erkennen, ob die Ausgabe proportional, stufenweise oder durch eine Mindest- beziehungsweise Höchstgrenze reagiert.

SzenarioVeränderte AngabeBerechnete Ausgabe
VoreinstellungFormularwerte wie beim ersten Öffnen1.019 €
Niedrigerer VergleichJahresverbrauch: 1.875 kWh800,25 €
Höherer VergleichJahresverbrauch: 3.125 kWh1.237,75 €

Der Basislauf des Stromkosten-Rechner ergibt 1.019 €. Jährliche Stromkosten aus Verbrauch (Arbeitspreis) und monatlichem Grundpreis. Für den eigenen Kontrolllauf eignet sich besonders „Jahresverbrauch“: Ändern Sie nur dieses Feld und vergleichen Sie anschließend den vollständigen Ergebnisblock.

Grenzen, Quellen und Datenstand beim Stromkosten-Rechner

Der Stromkosten-Rechner verarbeitet nur die oben genannten Eingaben. Nicht automatisch enthalten: Kein Neukundenbonus und keine befristete Preisgarantie, keine Preisstaffeln, kein dynamischer Börsentarif und keine Einspeisevergütung einer eigenen PV-Anlage. Netzentgelte und Umlagen sind im Arbeitspreis unterstellt, nicht getrennt ausgewiesen

Die Links sind nach ihrer Rolle gekennzeichnet. „Rechtsgrundlage“ oder „Berechnungsregel“ bezeichnet eine konkrete Vorgabe; „Einordnung“ ist eine weiterführende Fachstelle und kein Beleg dafür, dass jeder dort veröffentlichte Wert Teil der Formel des Stromkosten-Rechner ist.

Prüfreihenfolge: Zuerst Eingaben und Einheiten des Stromkosten-Rechner kontrollieren, danach den Rechenweg mit einem Szenario testen und erst anschließend Zählerstand, Abrechnung oder technisches Datenblatt oder eine zuständige Fachstelle heranziehen. Bei rechtlichen, medizinischen, steuerlichen oder statischen Entscheidungen reicht eine Online-Berechnung allein nicht aus.

Das Ergebnis dient der Orientierung. Bei gesetzlichen, finanziellen, medizinischen oder baulichen Entscheidungen sind der Einzelfall und die zuständige Fachstelle maßgeblich.

Häufige Fragen

Wie viel Strom verbraucht ein Haushalt?

Etwa 1.500 kWh (1 Person) bis 4.000 kWh (4 Personen) pro Jahr.

Was kostet eine kWh Strom?

Je nach Tarif und Jahr grob 25–40 Cent pro kWh.

Wie senke ich die Stromkosten?

Anbietervergleich, effiziente Geräte, LED-Beleuchtung und das Abschalten von Standby-Verbrauchern.

Was kostet eine kWh Strom 2026?

Neukundentarife liegen bei ~27–32 ct, Bestandstarife bei 35–40 ct, Grundversorgung teils über 45 ct – Wechsel lohnt fast immer.

Wie viel Strom verbraucht ein 2-Personen-Haushalt?

Rund 2.500 kWh im Jahr (Wohnung) bzw. 3.000 kWh im Haus – mit elektrischer Warmwasserbereitung ~1.000 kWh mehr.

Was sind die größten Stromfresser?

Elektrische Warmwasserbereitung, alte Kühl-/Gefriergeräte, Wäschetrockner und Dauer-Standby – zusammen oft die Hälfte der Rechnung.

Wie senke ich meine Stromrechnung am schnellsten?

Anbieterwechsel (10 Minuten, bis 600 €/Jahr) – danach die Dauerläufer mit einem Strommessgerät aufspüren.

Warum ist Strom in Deutschland so teuer?

Über die Hälfte des Preises sind Netzentgelte, Steuern und Umlagen – nur ~40 % ist der eigentliche Strom.

Lohnt sich ein dynamischer Stromtarif?

Mit E-Auto, Wärmepumpe oder Speicher ja (15–30 % Ersparnis) – ohne verschiebbare Verbraucher meist nicht.

Welche Angaben brauche ich für Stromkosten-Rechner?

Bereiten Sie Jahresverbrauch, Arbeitspreis und Grundpreis vor. Verwenden Sie möglichst Werte aus Messung, Vertrag, Abrechnung oder einer anderen passenden Originalunterlage. Die Einheiten stehen direkt am jeweiligen Eingabefeld.

Wie kontrolliere ich ein Ergebnis beim Stromkosten-Rechner?

Rechnen Sie zuerst den vollständigen Ausgangsfall und notieren Sie die Ausgabe. Ändern Sie danach nur eine Eingabe und vergleichen Sie erneut. Der dokumentierte Beispielslauf auf dieser Seite ergibt 1.019 € und dient als technischer Funktionstest, nicht als Vorgabe für Ihren persönlichen Fall.

Welche Eingabe lässt sich für einen Szenariovergleich ändern?

Auf dieser Seite eignet sich beispielsweise Jahresverbrauch. Der veröffentlichte Vergleich verändert nur diesen Wert von 2.500 kWh auf 3.000 kWh. So bleibt erkennbar, wodurch sich die Ausgabe verändert.

Welche Grenzen hat der Stromkosten-Rechner?

Der Rechner verarbeitet ausschließlich die sichtbaren Eingaben. Kein Neukundenbonus und keine befristete Preisgarantie, keine Preisstaffeln, kein dynamischer Börsentarif und keine Einspeisevergütung einer eigenen PV-Anlage. Netzentgelte und Umlagen sind im Arbeitspreis unterstellt, nicht getrennt ausgewiesen Prüfen Sie das Ergebnis deshalb mit den auf dieser Seite genannten Unterlagen und Fachstellen.