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U-Wert-Rechner

Tragen Sie Dicke und Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit für jede homogene Schicht ein. Der Rechner zeigt den Wärmedurchgangskoeffizienten, alle Einzelwiderstände und einen Vergleich mit Anlage 7 des GEG.

Die Auswahl bestimmt den inneren Oberflächenwiderstand und den angezeigten GEG-Vergleichswert für Bestandsänderungen.
Zum Beispiel Innenputz. Gemessene oder geplante Schichtdicke eintragen.
mm
Bemessungswert des konkreten Baustoffs, nicht der U-Wert des ganzen Bauteils.
W/(m·K)
Optional, zum Beispiel Mauerwerk. Dicke und λ-Wert immer als Paar eintragen.
mm
W/(m·K)
Optional, zum Beispiel eine Dämmschicht.
mm
W/(m·K)
Optional, zum Beispiel Außenputz oder Bekleidung.
mm
W/(m·K)

Bitte eigene Werte eintragen. Das Ergebnis erscheint erst nach dem Klick auf „Jetzt berechnen“.

Transparenter Rechenweg

Was dieser Rechner leistet

Eingaben

Bauteil und Wärmestromrichtung, Schicht 1 · Dicke, Schicht 1 · λ-Wert

Ergebnis

U-Wert des eingegebenen homogenen Schichtaufbaus, Gesamt- und Einzelwiderstände, Wärmestrom je Quadratmeter bei 20 Kelvin Temperaturdifferenz und Vergleich mit einem GEG-Höchstwert für Bestandsänderungen.

Berechnungsgrundlage

U = 1 / Rₜ mit Rₜ = Rsi + Σ(d/λ) + Rse. Die Dicke d wird von Millimetern in Meter umgerechnet; Rsi beträgt je nach Wärmestromrichtung 0,10 oder 0,13 m²K/W, Rse 0,04 m²K/W.

Nicht enthalten

Nicht berücksichtigt werden Wärmebrücken, Sparren- oder Ständeranteile, Befestiger, hinterlüftete Schichten, Feuchte, Erdreich, Fenster, Türen, Luftundichtheiten und produktabhängige Korrekturwerte.

So ist die Berechnung einzuordnen

BerechnungsartFormelbasierte Berechnung
Seitenstand5. August 2026
DatenschutzEingaben bleiben im Browser
Rechenweg offengelegt

So rechnen wir

Ein vollständig durchgerechnetes Beispiel. Jeder Zwischenwert stammt aus derselben Funktion, die oben auch Ihr Ergebnis berechnet.

1. Eingangsgrößen

Bauteil und WärmestromrichtungAußenwand · horizontaler Wärmestrom
Schicht 1 · Dicke15 mm
Schicht 1 · λ-Wert0.7 W/(m·K)
Schicht 2 · Dicke240 mm
Schicht 2 · λ-Wert0.33 W/(m·K)
Schicht 3 · Dicke160 mm
Schicht 3 · λ-Wert0.035 W/(m·K)
Schicht 4 · Dicke20 mm
Schicht 4 · λ-Wert0.8 W/(m·K)

2. Zwischenschritte

1Gesamtwiderstand Rₜ5,515 m²K/W
2Materialschichten ΣR5,345 m²K/W
3Oberflächen Rsi + Rse0,17 m²K/W
4Gesamtdicke435,0 mm
5Wärmestrom bei 20 K Differenz3,63 W/m²
6GEG-Anlage-7-Vergleich≤ 0,24 W/(m²·K)
7Schicht 1 · R0,021 m²K/W
8Schicht 2 · R0,727 m²K/W
9Schicht 3 · R4,571 m²K/W
10Schicht 4 · R0,025 m²K/W
Ergebnis dieses Beispiels0,181 W/(m²·K)

Der Rechenwert liegt nicht über dem angezeigten Höchstwert aus Anlage 7 GEG. Das ist noch kein baurechtlicher oder förderrechtlicher Nachweis.

Interaktiv

Wie sich das Ergebnis verändert

Der Verlauf wird live mit dem Rechner dieser Seite berechnet. Ändern Sie oben einen Wert – Kurve und Tabelle folgen sofort.

Eingaben, Einheiten und Datenbasis

Diese Tabelle zeigt, welche Angaben der Rechner verarbeitet, welches Format erwartet wird und welche Grenzen für die Eingabe gelten.

EingabeFormatBereichBedeutung
Bauteil und WärmestromrichtungAußenwand · horizontaler Wärmestrom · Steildach / oberste Geschossdecke · Wärmestrom aufwärts · Flachdach mit Abdichtung · Wärmestrom aufwärtsAuswahllisteDie Auswahl bestimmt den inneren Oberflächenwiderstand und den angezeigten GEG-Vergleichswert für Bestandsänderungen.
Schicht 1 · DickeZahlenwert in mm0.1 bis 5000 mmZum Beispiel Innenputz. Gemessene oder geplante Schichtdicke eintragen.
Schicht 1 · λ-WertZahlenwert in W/(m·K)0.001 bis 10 W/(m·K)Bemessungswert des konkreten Baustoffs, nicht der U-Wert des ganzen Bauteils.
Schicht 2 · DickeZahlenwert in mm0 bis 5000 mm · optionalOptional, zum Beispiel Mauerwerk. Dicke und λ-Wert immer als Paar eintragen.
Schicht 2 · λ-WertZahlenwert in W/(m·K)0 bis 10 W/(m·K) · optionalFließt als eigener Wert in die auf dieser Seite beschriebene Berechnung ein.
Schicht 3 · DickeZahlenwert in mm0 bis 5000 mm · optionalOptional, zum Beispiel eine Dämmschicht.
Schicht 3 · λ-WertZahlenwert in W/(m·K)0 bis 10 W/(m·K) · optionalFließt als eigener Wert in die auf dieser Seite beschriebene Berechnung ein.
Schicht 4 · DickeZahlenwert in mm0 bis 5000 mm · optionalOptional, zum Beispiel Außenputz oder Bekleidung.
Schicht 4 · λ-WertZahlenwert in W/(m·K)0 bis 10 W/(m·K) · optionalFließt als eigener Wert in die auf dieser Seite beschriebene Berechnung ein.

Weiterführende Grundlage: Bundesnetzagentur – Energie. Werte, die von Vertrag, Ort, Tarif oder Messung abhängen, tragen Sie selbst ein.

U-Wert aus Schichten berechnen

Der U-Wert beschreibt, wie viel Wärme bei einem Kelvin Temperaturunterschied durch einen Quadratmeter eines Bauteils fließt. Seine Einheit ist W/(m²·K). Ein kleinerer Wert bedeutet einen höheren Wärmewiderstand und damit geringeren stationären Wärmedurchgang.

Für jede homogene Schicht wird zunächst R = d / λ berechnet. Dabei muss die Dicke d in Metern stehen. Zu den Schichtwiderständen kommen die Wärmeübergangswiderstände an Innen- und Außenseite. Anschließend gilt U = 1 / (Rsi + ΣR + Rse).

Welche λ-Werte gehören in den Rechner?

Verwenden Sie nach Möglichkeit den Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit aus Produktdatenblatt, Zulassung oder Planung. Die Wärmeleitfähigkeit λ hat die Einheit W/(m·K). Sie beschreibt einen Baustoff, während der U-Wert das komplette Bauteil einschließlich aller eingetragenen Schichten und Oberflächen beschreibt.

Gleiche Materialbezeichnungen können unterschiedliche λ-Werte besitzen. Eine Dämmplatte mit Wärmeleitfähigkeitsstufe 035 wird beispielsweise mit 0,035 W/(m·K) angesetzt; Mauerwerk hängt stark von Rohdichte, Lochbild und Mörtel ab. Deshalb setzt der Rechner keine unsichtbaren Materialpauschalen ein.

Rechenverfahren und Anwendungsbereich

Die DIN EN ISO 6946:2018-03 beschreibt das Berechnungsverfahren für Wärmedurchlasswiderstand und Wärmedurchgangskoeffizient. Es gilt für Bauteile aus thermisch homogenen Schichten und enthält zusätzliche Verfahren für bestimmte inhomogene Aufbauten.

Der Onlinerechner bildet ausschließlich den einfachen eindimensionalen Schichtfall ab. Die ISO 6946 schließt unter anderem Türen, Fenster, Vorhangfassaden und Bauteile mit Wärmeaustausch zum Erdreich aus. Für solche Fälle sind andere Nachweisverfahren erforderlich.

Oberflächenwiderstände richtig auswählen

Der Wärmeübergang an einer Oberfläche hängt von der Richtung des Wärmestroms ab. Für eine Außenwand mit horizontalem Wärmestrom verwendet der Rechner innen Rsi = 0,13 m²K/W. Für Dach und oberste Geschossdecke mit aufwärts gerichtetem Wärmestrom werden 0,10 m²K/W angesetzt. Außen gilt Rse = 0,04 m²K/W.

Diese Widerstände sind keine Materialschichten und dürfen nicht noch einmal eingegeben werden. Bei anderen Randbedingungen, etwa Bauteilen zu unbeheizten Räumen oder nach unten gerichtetem Wärmestrom, ist eine fachgerechte Berechnung mit den passenden Randbedingungen notwendig.

GEG-Vergleich für Änderungen im Bestand

Anlage 7 des Gebäudeenergiegesetzes nennt für bestimmte Änderungen an bestehenden Wohngebäuden und normal beheizten Zonen Höchstwerte: 0,24 W/(m²·K) für Außenwände sowie Dachflächen und oberste Geschossdecken, 0,20 W/(m²·K) für Dachflächen mit Abdichtung. Der Rechner wählt den passenden dieser drei Vergleichswerte.

Die Anzeige „nicht über dem Vergleichswert“ ist kein vollständiger GEG-Nachweis. § 48 GEG enthält Anwendungsgrenzen und Ausnahmen; außerdem können technische Begrenzungen, Denkmalschutz, andere Gebäudenutzungen oder ein Gesamtgebäudenachweis relevant sein. Förderprogramme und steuerliche Maßnahmen können strengere Werte verlangen.

Warum Wärmebrücken und Feuchte extra geprüft werden

Sparren, Holzständer, Betonstützen, Metallanker und Anschlüsse leiten Wärme anders als die ungestörten Schichten. Bei einem Dach mit Zwischensparrendämmung ist deshalb nicht nur der Dämmstoffquerschnitt maßgeblich. Die einfache Summe d/λ kann den tatsächlichen Wärmedurchgang zu günstig darstellen.

Ein niedriger U-Wert beantwortet außerdem keine Feuchteschutzfrage. Lage von Dampfbremse, Luftdichtheit, Schlagregenschutz, Austrocknung und Oberflächentemperaturen müssen zum Aufbau passen. Vor einer Sanierung sollten kritische Konstruktionen bauphysikalisch geplant werden.

Beispiel: Wand mit Dämmung

Eine Beispielwand besteht aus 15 mm Putz mit λ = 0,70, 240 mm Mauerwerk mit λ = 0,33, 160 mm Dämmung mit λ = 0,035 und 20 mm Außenputz mit λ = 0,80 W/(m·K). Die Schichten liefern zusammen rund 5,35 m²K/W. Mit Rsi = 0,13 und Rse = 0,04 ergibt sich Rₜ ≈ 5,52 m²K/W.

Der Kehrwert beträgt etwa 0,181 W/(m²·K). Die Grafik zeigt zusätzlich, welche Schicht welchen Anteil am Gesamtwiderstand liefert. So wird sichtbar, dass eine dünne Schicht mit sehr kleinem λ mehr bewirken kann als eine dickere, aber gut leitende Schicht.

Vollständiges Rechenbeispiel für U-Wert-Rechner

Für die Einordnung des U-Wert-Rechner hilft ein vollständiger Probelauf mehr als eine isolierte Formel. Die Tabelle zum U-Wert-Rechner zeigt jeden verwendeten Beispielwert und die daraus berechnete Ausgabe.

EingabeBeispielwertRolle in der Berechnung
Bauteil und WärmestromrichtungAußenwand · horizontaler WärmestromDie Auswahl bestimmt den inneren Oberflächenwiderstand und den angezeigten GEG-Vergleichswert für Bestandsänderungen.
Schicht 1 · Dicke15 mmZum Beispiel Innenputz. Gemessene oder geplante Schichtdicke eintragen.
Schicht 1 · λ-Wert0,7 W/(m·K)Bemessungswert des konkreten Baustoffs, nicht der U-Wert des ganzen Bauteils.
Schicht 2 · Dicke240 mmOptional, zum Beispiel Mauerwerk. Dicke und λ-Wert immer als Paar eintragen.
Schicht 2 · λ-Wert0,33 W/(m·K)Beim U-Wert-Rechner wird „Schicht 2 · λ-Wert“ als eigenständiger Zahlenwert verarbeitet. Zulässig sind 0 bis 10 W/(m·K).
Schicht 3 · Dicke160 mmOptional, zum Beispiel eine Dämmschicht.
Schicht 3 · λ-Wert0,035 W/(m·K)Beim U-Wert-Rechner wird „Schicht 3 · λ-Wert“ als eigenständiger Zahlenwert verarbeitet. Zulässig sind 0 bis 10 W/(m·K).
Schicht 4 · Dicke20 mmOptional, zum Beispiel Außenputz oder Bekleidung.
Schicht 4 · λ-Wert0,8 W/(m·K)Beim U-Wert-Rechner wird „Schicht 4 · λ-Wert“ als eigenständiger Zahlenwert verarbeitet. Zulässig sind 0 bis 10 W/(m·K).

Mit diesen Angaben lautet die Hauptausgabe 0,181 W/(m²·K). Für den U-Wert-Rechner gilt in diesem Musterlauf: Der Rechenwert liegt nicht über dem angezeigten Höchstwert aus Anlage 7 GEG. Beim U-Wert-Rechner gilt außerdem: Das ist noch kein baurechtlicher oder förderrechtlicher Nachweis.

  • Gesamtwiderstand Rₜ: 5,515 m²K/W
  • Materialschichten ΣR: 5,345 m²K/W
  • Oberflächen Rsi + Rse: 0,17 m²K/W
  • Gesamtdicke: 435,0 mm
  • Wärmestrom bei 20 K Differenz: 3,63 W/m²

U-Wert-Rechner: Wie stark wirkt „Schicht 1 · Dicke“?

Beim Vergleich zum U-Wert-Rechner bleibt jede Eingabe unverändert; nur Schicht 1 · Dicke wird angepasst. Am U-Wert-Rechner wird dadurch sichtbar, ob dieser Wert die Hauptausgabe, einen Schwellenwert oder nur eine Zusatzangabe verändert.

RechenlaufSchicht 1 · DickeAusgabe
Ausgangswert15 mm0,181 W/(m²·K)
Vergleichswert18 mm0,181 W/(m²·K)

Die gerundete Hauptausgabe bleibt in diesem Vergleich gleich. Das kann an Rundung, Mindestwerten oder einer stufenweisen Regel liegen; prüfen Sie deshalb auch die Detailwerte im Ergebnisfeld.

Wie belastbar ist das Ergebnis des U-Wert-Rechner?

Der U-Wert-Rechner kann nur die Angaben verarbeiten, die tatsächlich eingetragen wurden. Vor einer Entscheidung sind deshalb vier Kontrollen sinnvoll:

  • Beim U-Wert-Rechner: Grundpreis, Arbeitspreis, Wirkungsgrad und Anlagenverluste getrennt erfassen.
  • Beim U-Wert-Rechner: Witterung und Nutzungsverhalten erklären häufig Abweichungen zwischen zwei Jahren.
  • Beim U-Wert-Rechner: Zählerstand, Abrechnungszeitraum und Tarifbestandteile aus derselben Abrechnung verwenden.
  • Beim U-Wert-Rechner: Leistung in kW nicht mit Energie in kWh verwechseln.

Der erste Kurztest für U-Wert-Rechner ist die Größenordnung: Passt die Ausgabe zu den eingegebenen Mengen, Zeiten oder Beträgen? Danach folgen Einheit und Zeitraum. Beim U-Wert-Rechner ist erst der dritte Schritt ein weiteres Szenario oder der Abgleich mit einer externen Unterlage. Eine auffällige Abweichung im U-Wert-Rechner verlangt eine Kontrolle der Eingaben und Annahmen; sie beweist für sich allein keinen Formel- oder Programmfehler.

Referenzdaten für den U-Wert-Rechner

Die Referenztabelle des U-Wert-Rechner bildet das veröffentlichte Formular vollständig ab. Sie zeigt keine erfundenen Durchschnittswerte: Der Beispielwert stammt aus der Voreinstellung, der zulässige Bereich aus der Felddefinition und die Bedeutung aus dem Rechenweg dieser Seite.

EingabeBeispielwertZulässige WerteWirkung im U-Wert-Rechner
Bauteil und WärmestromrichtungAußenwand · horizontaler WärmestromAußenwand · horizontaler Wärmestrom · Steildach / oberste Geschossdecke · Wärmestrom aufwärts · Flachdach mit Abdichtung · Wärmestrom aufwärtsDie Auswahl bestimmt den inneren Oberflächenwiderstand und den angezeigten GEG-Vergleichswert für Bestandsänderungen.
Schicht 1 · Dicke15 mm0,1 mm bis 5.000 mmZum Beispiel Innenputz. Gemessene oder geplante Schichtdicke eintragen.
Schicht 1 · λ-Wert0,7 W/(m·K)0,001 W/(m·K) bis 10 W/(m·K)Bemessungswert des konkreten Baustoffs, nicht der U-Wert des ganzen Bauteils.
Schicht 2 · Dicke240 mm0 mm bis 5.000 mmOptional, zum Beispiel Mauerwerk. Dicke und λ-Wert immer als Paar eintragen.
Schicht 2 · λ-Wert0,33 W/(m·K)0 W/(m·K) bis 10 W/(m·K)Schicht 2 · λ-Wert wird beim U-Wert-Rechner als eigenständiger Eingabewert verarbeitet.
Schicht 3 · Dicke160 mm0 mm bis 5.000 mmOptional, zum Beispiel eine Dämmschicht.
Schicht 3 · λ-Wert0,035 W/(m·K)0 W/(m·K) bis 10 W/(m·K)Schicht 3 · λ-Wert wird beim U-Wert-Rechner als eigenständiger Eingabewert verarbeitet.
Schicht 4 · Dicke20 mm0 mm bis 5.000 mmOptional, zum Beispiel Außenputz oder Bekleidung.
Schicht 4 · λ-Wert0,8 W/(m·K)0 W/(m·K) bis 10 W/(m·K)Schicht 4 · λ-Wert wird beim U-Wert-Rechner als eigenständiger Eingabewert verarbeitet.

Für den U-Wert-Rechner müssen Zählerstand, Tarif und Zeitraum dieselbe Abrechnung betreffen. Leistung in Kilowatt ist nicht mit Energie in Kilowattstunden gleichzusetzen.

Prüfbare Szenarien zum U-Wert-Rechner

Die folgende Tabelle wurde mit derselben Funktion erzeugt, die nach dem Klick auf „Jetzt berechnen“ läuft. Beim U-Wert-Rechner wird für einen Vergleich immer nur die genannte Angabe geändert. So lässt sich erkennen, ob die Ausgabe proportional, stufenweise oder durch eine Mindest- beziehungsweise Höchstgrenze reagiert.

SzenarioVeränderte AngabeBerechnete Ausgabe
VoreinstellungFormularwerte wie beim ersten Öffnen0,181 W/(m²·K)
Niedrigerer VergleichSchicht 1 · Dicke: 11,25 mm0,181 W/(m²·K)
Höherer VergleichSchicht 1 · Dicke: 18,75 mm0,181 W/(m²·K)

Der Basislauf des U-Wert-Rechner ergibt 0,181 W/(m²·K). Der Rechenwert liegt nicht über dem angezeigten Höchstwert aus Anlage 7 GEG. Das ist noch kein baurechtlicher oder förderrechtlicher Nachweis. Für den eigenen Kontrolllauf eignet sich besonders „Schicht 1 · Dicke“: Ändern Sie nur dieses Feld und vergleichen Sie anschließend den vollständigen Ergebnisblock.

Grenzen, Quellen und Datenstand beim U-Wert-Rechner

Der U-Wert-Rechner verarbeitet nur die oben genannten Eingaben. Nicht automatisch enthalten: Nicht berücksichtigt werden Wärmebrücken, Sparren- oder Ständeranteile, Befestiger, hinterlüftete Schichten, Feuchte, Erdreich, Fenster, Türen, Luftundichtheiten und produktabhängige Korrekturwerte.

Die Links sind nach ihrer Rolle gekennzeichnet. „Rechtsgrundlage“ oder „Berechnungsregel“ bezeichnet eine konkrete Vorgabe; „Einordnung“ ist eine weiterführende Fachstelle und kein Beleg dafür, dass jeder dort veröffentlichte Wert Teil der Formel des U-Wert-Rechner ist.

Prüfreihenfolge: Zuerst Eingaben und Einheiten des U-Wert-Rechner kontrollieren, danach den Rechenweg mit einem Szenario testen und erst anschließend Zählerstand, Abrechnung oder technisches Datenblatt oder eine zuständige Fachstelle heranziehen. Bei rechtlichen, medizinischen, steuerlichen oder statischen Entscheidungen reicht eine Online-Berechnung allein nicht aus.

Vereinfachte stationäre Berechnung homogener Schichten; kein GEG-, Förder-, Wärmebrücken- oder Feuchteschutznachweis und kein Ersatz für bauphysikalische Fachplanung.

Häufige Fragen

Ist ein niedriger oder hoher U-Wert besser?

Ein niedriger U-Wert bedeutet geringeren stationären Wärmedurchgang und damit eine bessere Dämmwirkung des betrachteten Bauteils.

Was ist der Unterschied zwischen U-Wert und λ-Wert?

λ beschreibt die Wärmeleitfähigkeit eines Materials in W/(m·K). Der U-Wert beschreibt den gesamten Bauteilaufbau einschließlich Dicke aller Schichten und Oberflächenwiderständen in W/(m²·K).

Kann ich einen Dachaufbau mit Sparren berechnen?

Nicht vollständig. Der Rechner berechnet nur den homogenen Schichtpfad. Sparren bilden einen parallelen Wärmeweg; deren Flächenanteil muss in einem inhomogenen Nachweis berücksichtigt werden.

Kann ich Fenster oder Türen eingeben?

Nein. Fenster- und Türwerte berücksichtigen Rahmen, Verglasung, Randverbund und Flächenanteile. Dafür werden Uw- beziehungsweise UD-Werte mit eigenen Verfahren bestimmt.

Warum stehen keine festen Materialwerte zur Auswahl?

Produkte derselben Materialgruppe können unterschiedliche Bemessungswerte besitzen. Die direkte Eingabe des dokumentierten λ-Werts verhindert, dass ein unpassender Pauschalwert als exakt erscheint.

Reicht ein U-Wert unter 0,24 automatisch für die Förderung?

Nein. Förder- und Steuerprogramme können strengere Grenzwerte, Fachplanung, technische Mindestanforderungen und Nachweise verlangen. Der GEG-Vergleich im Rechner ist keine Förderzusage.

Berücksichtigt der Rechner Feuchtigkeit und Schimmelrisiko?

Nein. Dafür sind mindestens Oberflächentemperaturen, Wärmebrücken, Raumklima, Schichtenfolge und Feuchtetransport zu untersuchen. Ein guter U-Wert allein ist kein Feuchteschutznachweis.

Welche Angaben brauche ich für U-Wert-Rechner?

Bereiten Sie Bauteil und Wärmestromrichtung, Schicht 1 · Dicke, Schicht 1 · λ-Wert, Schicht 2 · Dicke, Schicht 2 · λ-Wert, Schicht 3 · Dicke, Schicht 3 · λ-Wert, Schicht 4 · Dicke und Schicht 4 · λ-Wert vor. Verwenden Sie möglichst Werte aus Messung, Vertrag, Abrechnung oder einer anderen passenden Originalunterlage. Die Einheiten stehen direkt am jeweiligen Eingabefeld.

Wie kontrolliere ich ein Ergebnis beim U-Wert-Rechner?

Rechnen Sie zuerst den vollständigen Ausgangsfall und notieren Sie die Ausgabe. Ändern Sie danach nur eine Eingabe und vergleichen Sie erneut. Der dokumentierte Beispielslauf auf dieser Seite ergibt 0,181 W/(m²·K) und dient als technischer Funktionstest, nicht als Vorgabe für Ihren persönlichen Fall.

Welche Eingabe lässt sich für einen Szenariovergleich ändern?

Auf dieser Seite eignet sich beispielsweise Schicht 1 · Dicke. Der veröffentlichte Vergleich verändert nur diesen Wert von 15 mm auf 18 mm. So bleibt erkennbar, wodurch sich die Ausgabe verändert.

Welche Grenzen hat der U-Wert-Rechner?

Der Rechner verarbeitet ausschließlich die sichtbaren Eingaben. Nicht berücksichtigt werden Wärmebrücken, Sparren- oder Ständeranteile, Befestiger, hinterlüftete Schichten, Feuchte, Erdreich, Fenster, Türen, Luftundichtheiten und produktabhängige Korrekturwerte. Prüfen Sie das Ergebnis deshalb mit den auf dieser Seite genannten Unterlagen und Fachstellen.