Rechner für Deutschland
StartFinanzen & Recht › Kaufnebenkosten Rechner
Finanzen & Recht

Kaufnebenkosten Rechner

Berechnen Sie die gesamten Kaufnebenkosten einer Immobilie – Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler.

%
%

Bitte eigene Werte eintragen. Das Ergebnis erscheint erst nach dem Klick auf „Jetzt berechnen“.

Transparenter Rechenweg

Was dieser Rechner leistet

Eingaben

Kaufpreis, Bundesland, Notar & Grundbuch, Maklerprovision (Ihr Anteil)

Ergebnis

Gesamte Kaufnebenkosten und Anteil am Kaufpreis

Berechnungsgrundlage

Summe aus Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie Maklerprovision, jeweils bezogen auf den Kaufpreis

Nicht enthalten

Keine Finanzierungsnebenkosten wie Bereitstellungszinsen oder Schätzgebühren, keine Kosten für Gutachten, Sanierung, Umzug oder doppelte Mietzahlung in der Übergangszeit

So ist die Berechnung einzuordnen

BerechnungsartFormelbasierte Berechnung
Seitenstand5. August 2026
DatenschutzEingaben bleiben im Browser
Rechenweg offengelegt

So rechnen wir

Ein vollständig durchgerechnetes Beispiel. Jeder Zwischenwert stammt aus derselben Funktion, die oben auch Ihr Ergebnis berechnet.

1. Eingangsgrößen

Kaufpreis400000 €
BundeslandNordrhein-Westfalen
Notar & Grundbuch2 %
Maklerprovision (Ihr Anteil)3.57 %

2. Zwischenschritte

1Grunderwerbsteuer (6,5 %)26000
2Notar & Grundbuch8000
3Makler14280
4Anteil am Kaufpreis12.1 %
Ergebnis dieses Beispiels48280 €

Summe aus Grunderwerbsteuer, Notar & Grundbuch sowie Maklerprovision. Diese Kosten müssen meist aus Eigenkapital bezahlt werden.

Interaktiv

Wie sich das Ergebnis verändert

Der Verlauf wird live mit dem Rechner dieser Seite berechnet. Ändern Sie oben einen Wert – Kurve und Tabelle folgen sofort.

Eingaben, Einheiten und Datenbasis

Diese Tabelle zeigt, welche Angaben der Rechner verarbeitet, welches Format erwartet wird und welche Grenzen für die Eingabe gelten.

EingabeFormatBereichBedeutung
KaufpreisZahlenwert in €0 bis 50000000 €Fließt als eigener Wert in die auf dieser Seite beschriebene Berechnung ein.
Bundesland16 fest definierte AuswahlwerteAuswahllisteLegt die passende Rechenvariante fest.
Notar & GrundbuchZahlenwert in %0 bis 5 %Fließt als eigener Wert in die auf dieser Seite beschriebene Berechnung ein.
Maklerprovision (Ihr Anteil)Zahlenwert in %0 bis 10 %Fließt als eigener Wert in die auf dieser Seite beschriebene Berechnung ein.

Weiterführende Grundlage: Statistisches Bundesamt – Preise. Werte, die von Vertrag, Ort, Tarif oder Messung abhängen, tragen Sie selbst ein.

Mit welchen Nebenkosten muss ich rechnen?

Beim Immobilienkauf kommen auf den Kaufpreis rund 9–15 % Nebenkosten obendrauf: Grunderwerbsteuer (3,5–6,5 %), Notar und Grundbuch (ca. 1,5–2 %) sowie ggf. die Maklerprovision (ca. 3,57 %). Diese Kosten lassen sich in der Regel nicht mitfinanzieren und müssen aus Eigenkapital gestemmt werden.

Die vier Posten – mit gesetzlicher Grundlage

PostenHöheRechtsgrundlage
Grunderwerbsteuer3,5–6,5 % (je Bundesland)GrEStG
Notar~1,0–1,5 %GNotKG (gesetzlich fix – nicht verhandelbar)
Grundbuchamt~0,5 %GNotKG, Anlage 1
Makler (falls beauftragt)meist 3,57 % je Seite§§ 656c/d BGB

Zusammen ohne Makler ~5–8,5 %, mit Makler ~9–12 % des Kaufpreises. Bei 400.000 € in NRW: 26.000 € Steuer + ~6.000 € Notar/Grundbuch + 14.280 € Makler ≈ 46.000 € – Geld, das zusätzlich zum Eigenkapital bereitstehen muss, denn Banken finanzieren Nebenkosten nur ungern mit.

Nebenkosten drücken: legale Stellschrauben

  • Inventar herausrechnen: Küche & Co. mindern die Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer (und teils der Maklercourtage).
  • Maklerprovision verhandeln: Die 3,57 % sind Marktüblichkeit, kein Gesetz – seit der Reform 2020 zahlt der Verkäufer mindestens die Hälfte.
  • Provisionsfreie Objekte: Direkt vom Eigentümer oder Bauträger spart den größten Einzelposten.
  • Nicht sparen können Sie bei Notar und Grundbuch – die Gebühren sind bundeseinheitlich im GNotKG festgelegt; der „teure“ Notar ist ein Mythos.

Nebenkosten finanzieren: Warum Banken zieren – und was geht

Banken finanzieren Nebenkosten ungern, weil sie keinen Gegenwert schaffen: Der Beleihungswert des Hauses deckt nur den Kaufpreis – die 10–12 % Nebenkosten wären ein Blankokredit. Eine „110-%-Finanzierung“ gibt es daher nur mit Top-Bonität und Zinsaufschlag von 0,5–1,5 Prozentpunkten (auf die GESAMTE Summe!) – bei 400.000 € schnell 40.000 € Mehrzinsen über die Laufzeit. Alternativen, wenn das Eigenkapital knapp ist: Privatdarlehen der Familie für die Nebenkosten (notariell besichern), KfW-Programme als nachrangige Bausteine, Arbeitgeberdarlehen – oder schlicht 1–2 Jahre länger sparen: Jeder Nebenkosten-Euro aus Eigenkapital verbessert zugleich die Kondition des Hauptdarlehens.

Vollständiges Rechenbeispiel für Kaufnebenkosten-Rechner

Die Logik des Kaufnebenkosten-Rechner wird an einem festen Datensatz offengelegt. Mit denselben Werten erhalten Sie beim Kaufnebenkosten-Rechner oben 48.280 € und können weitere Läufe daran messen.

EingabeBeispielwertRolle in der Berechnung
Kaufpreis400.000 €Beim Kaufnebenkosten-Rechner wird „Kaufpreis“ als eigenständiger Zahlenwert verarbeitet. Zulässig sind 0 bis 50000000 €.
BundeslandNordrhein-WestfalenDamit wird die passende Rechenvariante gewählt: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg und weitere.
Notar & Grundbuch2 %Beim Kaufnebenkosten-Rechner wird „Notar & Grundbuch“ als eigenständiger Zahlenwert verarbeitet. Zulässig sind 0 bis 5 %.
Maklerprovision (Ihr Anteil)3,57 %Beim Kaufnebenkosten-Rechner wird „Maklerprovision (Ihr Anteil)“ als eigenständiger Zahlenwert verarbeitet. Zulässig sind 0 bis 10 %.

Mit diesen Angaben lautet die Hauptausgabe 48.280 €. Für den Kaufnebenkosten-Rechner gilt in diesem Musterlauf: Summe aus Grunderwerbsteuer, Notar & Grundbuch sowie Maklerprovision. Beim Kaufnebenkosten-Rechner gilt außerdem: Diese Kosten müssen meist aus Eigenkapital bezahlt werden.

  • Grunderwerbsteuer (6,5 %): 26.000
  • Notar & Grundbuch: 8.000
  • Makler: 14.280
  • Anteil am Kaufpreis: 12.1 %

Einfluss von „Kaufpreis“ im Kaufnebenkosten-Rechner

Beim Vergleich zum Kaufnebenkosten-Rechner bleibt jede Eingabe unverändert; nur Kaufpreis wird angepasst. Am Kaufnebenkosten-Rechner wird dadurch sichtbar, ob dieser Wert die Hauptausgabe, einen Schwellenwert oder nur eine Zusatzangabe verändert.

RechenlaufKaufpreisAusgabe
Ausgangswert400.000 €48.280 €
Vergleichswert480.000 €57.936 €

Beim Kaufnebenkosten-Rechner entsteht der gezeigte Unterschied ausschließlich durch die geänderte Eingabe. Für eigene Varianten des Kaufnebenkosten-Rechner sollten Sie ebenfalls nur einen Wert je Rechenlauf ändern.

Bevor Sie mit dem Ergebnis des Kaufnebenkosten-Rechner weiterarbeiten

Der Kaufnebenkosten-Rechner kann nur die Angaben verarbeiten, die tatsächlich eingetragen wurden. Vor einer Entscheidung sind deshalb vier Kontrollen sinnvoll:

  • Beim Kaufnebenkosten-Rechner: Brutto, Netto, Monatswert und Jahreswert nicht miteinander vermischen.
  • Beim Kaufnebenkosten-Rechner: Steuerliche und rechtliche Regeln auf den im Rechner genannten Stand beziehen.
  • Beim Kaufnebenkosten-Rechner: Bei einer finanziellen Entscheidung zusätzlich Gebühren, Risiken und Vertragsbedingungen prüfen.
  • Beim Kaufnebenkosten-Rechner: Beträge, Laufzeiten und Zinssätze direkt aus Vertrag, Angebot oder Bescheid übernehmen.

Der erste Kurztest für Kaufnebenkosten-Rechner ist die Größenordnung: Passt die Ausgabe zu den eingegebenen Mengen, Zeiten oder Beträgen? Danach folgen Einheit und Zeitraum. Beim Kaufnebenkosten-Rechner ist erst der dritte Schritt ein weiteres Szenario oder der Abgleich mit einer externen Unterlage. Eine auffällige Abweichung im Kaufnebenkosten-Rechner verlangt eine Kontrolle der Eingaben und Annahmen; sie beweist für sich allein keinen Formel- oder Programmfehler.

Referenzdaten für den Kaufnebenkosten-Rechner

Die Referenztabelle des Kaufnebenkosten-Rechner bildet das veröffentlichte Formular vollständig ab. Sie zeigt keine erfundenen Durchschnittswerte: Der Beispielwert stammt aus der Voreinstellung, der zulässige Bereich aus der Felddefinition und die Bedeutung aus dem Rechenweg dieser Seite.

EingabeBeispielwertZulässige WerteWirkung im Kaufnebenkosten-Rechner
Kaufpreis400.000 €0 € bis 50.000.000 €Kaufpreis setzt beim Kaufnebenkosten-Rechner die finanzielle Bezugsgröße.
BundeslandNordrhein-WestfalenBaden-Württemberg · Bayern · Berlin · Brandenburg · Bremen · Hamburg · insgesamt 16 AuswahlwerteBundesland wählt beim Kaufnebenkosten-Rechner eine der ausdrücklich hinterlegten Rechenvarianten.
Notar & Grundbuch2 %0 % bis 5 %Notar & Grundbuch wird beim Kaufnebenkosten-Rechner als eigenständiger Eingabewert verarbeitet.
Maklerprovision (Ihr Anteil)3,57 %0 % bis 10 %Maklerprovision (Ihr Anteil) wirkt als Anteil oder Rechensatz auf die dazugehörige Bezugsgröße.

Für den Kaufnebenkosten-Rechner müssen Beträge und Zinssätze zum selben Zeitraum gehören. Monats- und Jahreswerte sowie Brutto- und Nettobeträge dürfen nicht ungeprüft gemischt werden.

Prüfbare Szenarien zum Kaufnebenkosten-Rechner

Die folgende Tabelle wurde mit derselben Funktion erzeugt, die nach dem Klick auf „Jetzt berechnen“ läuft. Beim Kaufnebenkosten-Rechner wird für einen Vergleich immer nur die genannte Angabe geändert. So lässt sich erkennen, ob die Ausgabe proportional, stufenweise oder durch eine Mindest- beziehungsweise Höchstgrenze reagiert.

SzenarioVeränderte AngabeBerechnete Ausgabe
VoreinstellungFormularwerte wie beim ersten Öffnen48.280 €
Niedrigerer VergleichKaufpreis: 300.000 €36.210 €
Höherer VergleichKaufpreis: 500.000 €60.350 €

Der Basislauf des Kaufnebenkosten-Rechner ergibt 48.280 €. Summe aus Grunderwerbsteuer, Notar & Grundbuch sowie Maklerprovision. Diese Kosten müssen meist aus Eigenkapital bezahlt werden. Für den eigenen Kontrolllauf eignet sich besonders „Kaufpreis“: Ändern Sie nur dieses Feld und vergleichen Sie anschließend den vollständigen Ergebnisblock.

Grenzen, Quellen und Datenstand beim Kaufnebenkosten-Rechner

Der Kaufnebenkosten-Rechner verarbeitet nur die oben genannten Eingaben. Nicht automatisch enthalten: Keine Finanzierungsnebenkosten wie Bereitstellungszinsen oder Schätzgebühren, keine Kosten für Gutachten, Sanierung, Umzug oder doppelte Mietzahlung in der Übergangszeit

Die Links sind nach ihrer Rolle gekennzeichnet. „Rechtsgrundlage“ oder „Berechnungsregel“ bezeichnet eine konkrete Vorgabe; „Einordnung“ ist eine weiterführende Fachstelle und kein Beleg dafür, dass jeder dort veröffentlichte Wert Teil der Formel des Kaufnebenkosten-Rechner ist.

Prüfreihenfolge: Zuerst Eingaben und Einheiten des Kaufnebenkosten-Rechner kontrollieren, danach den Rechenweg mit einem Szenario testen und erst anschließend Bescheid, Vertrag, Abrechnung oder eine andere passende Originalunterlage oder eine zuständige Fachstelle heranziehen. Bei rechtlichen, medizinischen, steuerlichen oder statischen Entscheidungen reicht eine Online-Berechnung allein nicht aus.

Das Ergebnis dient der Orientierung. Bei gesetzlichen, finanziellen, medizinischen oder baulichen Entscheidungen sind der Einzelfall und die zuständige Fachstelle maßgeblich.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten?

Je nach Bundesland und Makler rund 9–15 % des Kaufpreises.

Kann ich die Nebenkosten finanzieren?

Banken erwarten meist, dass die Nebenkosten aus Eigenkapital gezahlt werden.

Was kostet der Notar?

Notar und Grundbucheintrag zusammen meist rund 1,5–2 % des Kaufpreises.

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten insgesamt?

Ohne Makler 5–8,5 %, mit Makler 9–12 % des Kaufpreises – bei 400.000 € also bis zu ~46.000 €.

Kann ich Notarkosten verhandeln?

Nein – sie sind im Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) bundeseinheitlich festgelegt; jeder Notar kostet dasselbe.

Finanziert die Bank die Nebenkosten mit?

Ungern – eine „110-%-Finanzierung“ gibt es nur mit Zinsaufschlag und Top-Bonität. Faustregel: Nebenkosten aus Eigenkapital zahlen.

Wer zahlt den Makler?

Seit Ende 2020 (§ 656c BGB) bei Wohnimmobilien: Der Verkäufer muss mindestens die Hälfte tragen – üblich sind je 3,57 %.

Warum finanzieren Banken die Nebenkosten nicht mit?

Sie schaffen keinen beleihbaren Gegenwert – der 110-%-Kredit ist teilweise blanko und kostet 0,5–1,5 Punkte Zinsaufschlag auf alles.

Was tun, wenn das Eigenkapital nur für den Kaufpreis reicht?

Familiendarlehen für die Nebenkosten, KfW-Bausteine oder Kaufpreis nachverhandeln – die 110-%-Finanzierung ist die teuerste Lösung.

Welche Angaben brauche ich für Kaufnebenkosten-Rechner?

Bereiten Sie Kaufpreis, Bundesland, Notar & Grundbuch und Maklerprovision (Ihr Anteil) vor. Verwenden Sie möglichst Werte aus Messung, Vertrag, Abrechnung oder einer anderen passenden Originalunterlage. Die Einheiten stehen direkt am jeweiligen Eingabefeld.

Wie kontrolliere ich ein Ergebnis beim Kaufnebenkosten-Rechner?

Rechnen Sie zuerst den vollständigen Ausgangsfall und notieren Sie die Ausgabe. Ändern Sie danach nur eine Eingabe und vergleichen Sie erneut. Der dokumentierte Beispielslauf auf dieser Seite ergibt 48.280 € und dient als technischer Funktionstest, nicht als Vorgabe für Ihren persönlichen Fall.

Welche Eingabe lässt sich für einen Szenariovergleich ändern?

Auf dieser Seite eignet sich beispielsweise Kaufpreis. Der veröffentlichte Vergleich verändert nur diesen Wert von 400.000 € auf 480.000 €. So bleibt erkennbar, wodurch sich die Ausgabe verändert.

Welche Grenzen hat der Kaufnebenkosten-Rechner?

Der Rechner verarbeitet ausschließlich die sichtbaren Eingaben. Keine Finanzierungsnebenkosten wie Bereitstellungszinsen oder Schätzgebühren, keine Kosten für Gutachten, Sanierung, Umzug oder doppelte Mietzahlung in der Übergangszeit Prüfen Sie das Ergebnis deshalb mit den auf dieser Seite genannten Unterlagen und Fachstellen.